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Gleichmacherei statt Gleichberechtigung

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Warum wir un­be­dingt JA sagen müs­sen zum Va­ter­schafts­ur­lau​b.

Samuel Tanner spielt im Namen der Gleichberechtigung den Vaterschaftsurlaub gegen die Elternzeit aus. Was er aber tatsächlich betreibt ist eine Gleichmacherei der Geschlechter. Auch nach Einführung der Elternzeit, die ich hoffentlich noch erleben darf, brauchen wir den Mutterschafts- und den Vaterschaftsurlaub. Diese Zeit ist nämlich explizit für diese Geschlechterrolle reserviert. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Mutter mehr Zeit zur eigenen Erholung und für die Versorgung des Säuglings braucht nach der Geburt. Die Elternzeit ist frei aufteilbar zwischen den Geschlechtern. Mit den «Urlauben» schützen wir Mann und Frau in der fragilen Phase nach der Geburt und mit der Elternzeit erreichen wir endlich Gleichberechtigung und Chancengleichheit für die Frau. Es braucht eben alles! Das ist das fortschrittliche Modell und auch dasjenige, welches die Eidgenössische Koordinationskommissi​on für Familienfragen (EKFF) fordert seit 2010 – (8 Wochen reserviert für den Vater, 14 Wochen für die Mutter, 16 Wochen Elternzeit).


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