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HÖCHSTENS 10% DES EINKOMMENS FÜR KRANKENKASSENPRÄMIEN

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Die So­zi­al­de­mo­kra­ti​​​​​​​​­sche Par­tei der Schweiz setzt sich für die Ent­las­tung der Kran­ken­kas­sen­prä­​​​​​​​​mien ein. Ihre Mit­glie­der sam­meln des­halb ge­gen­wär­tig Un­ter­schrif­ten für die Prä­mien-­Ent­las​​​​​​​​­tungs­-I­ni­t​i​a​­​t​i​­​v​e. Kein Haus­halt in der Schweiz soll mehr als 10% des Ein­kom­mens für Kran­ken­kas­sen­prä­​​​​​​​​mien aus­ge­ben müs­sen. ­Die Prä­mi­en­ver­bil­li­​​​​​​​​gung wird zu min­des­tens zwei Drit­teln ­durch den Bund und im ver­blei­ben­den Be­trag durch den Kan­ton finanziert.

Hier ist der Text der Eid­genös­si­sche​​​​​​​​n Volks­i­ni­tia­ti­ve ​​​​​​​​«­Ma­xi­mal 10% des Ein­kom­mens für die ­Kran­ken­kas­sen​​​​​​​​­prä­mien (Prä­mien-­Ent­las­tu​​​​​​​​ngs­-I­ni­tia­​t​i​­​v​e​)​»​:

sp-ps​.c​h/​de​/k​am​pa​gne​​n/​unt​ers​chr​ift​e​ns​a​mml​​unge​n/pr​a​mie​n​-en​t​last​​ung​s-​ini​ti​ati​ve​

In​​ den letzten zwanzig Jahren haben sich die Krankenkassenprämien in der Schweiz mehr als verdoppelt. Die Löhne und Renten sind im Gegensatz dazu nur schwach gestiegen. Für viele Haushalte sind die Krankenkassenprämien zu einer unerträglichen Last geworden. Dies gilt besonders für Familien, die gerade ein wenig zu viel verdienen, um noch Prämienverbilligungen​​​​​​​​ zu erhalten. Der jährliche Prämienanstieg reduziert auch das verfügbare Einkommen der Mittelschicht enorm. 

Nebst einer spürbaren Entlastung bringt die Initiative auch mehr Gerechtigkeit, da der Anspruch auf Prämienverbilligungen​​​​​​​​ in allen Kantonen gleich gelten soll. Dies ist heute nicht der Fall. Einzelne Kantone reduzieren ihre Anteile und ziehen sich bei der Mitfinanzierung der Prämienverbilligungen​​​​​​​​ immer weiter zurück. Die Entwicklung bei den Verbilligungen hält deshalb oft bei weitem nicht Schritt mit dem effektiven Anstieg der Prämien.

Sind Sie auch für diese Entlastung, liebe Leserin, lieber Leser? Werden Sie die Initiative unterschreiben? Möchten Sie bei der Unterschriftensammlun​​​​​​​​g helfen?

Jetzt unterschreiben!

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12. April 2020

Diese​​​​r Blog hat heute gemäss Vimentis bereits "Anz. Leser 4000". Alle meine 60 Blogs stehen heute zusammen auf "Artikel Aufrufe 281000".

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5​. Mai 2020

In Erfüllung des Postulats von Frau NR Susanne Leutenegger Oberholzer (SP) hat der Bundesrat einen Bericht zur finanziellen Situation der Mittelschicht genehmigt. Viele Familien ächzen unter steigenden Krankenkassen-Prämien​ und überhöhten Importpreisen. Die SP unterstützt deshalb ein scharfes Kartellgesetz und will die Prämienverbilligung so reformieren, dass die Krankenkassen-Prämien​ maximal 10 Prozent des Haushalteinkommens ausmachen.
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Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


0%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2020

9. April 2020

Mit der Corona-Pandemie wird für viele die Bezahlung der Krankenkassenprämien noch schwieriger: Ein Verzicht der Kassen auf Prämien ist gesetzlich nicht erlaubt.

Frau NR Barbara Gysi (SP) schlägt deshalb eine flexiblere Anwendung der Prämienverbilligung vor. Mit Blick in die Zukunft fordert sie zudem, dass ein grösserer Teil der Prämien von der öffentlichen Hand finanziert werden müsse und die Kassen ihre Reserven anzapfen müssten, damit ein Prämienanstieg wegen der Corona-Pandemie vermieden werden könne.

Die Medienstellen der Groupe Mutuel und der Concordia haben mitgeteilt, dass sie solide Reserven hätten und diese einsetzen würden, um einem Anstieg entgegen zu wirken.

Nach:
woz.ch/201​5/frag-die-woz/die-pr​aemie-zahlen-was-tun-​gegen-laerm

Das wären Schritte in die richtige Richtung ...
(Während der Pandemie können übrigens die Artikel der WoZ ohne Anmeldung gelesen werden.)






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0%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2020

12. April 2020

Diese​​r aktuelle Blog hat heute gemäss Vimentis bereits "Anz. Leser 4000". Alle meine 60 Blogs stehen heute zusammen auf "Artikel Aufrufe 281000".


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11%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2020

9. April 2020

Die Direktorin des Krankenkassenverbande​s Santésuisse kündigt für 2021 keine höheren Prämien wegen der Kosten der Corona-Pandemie an. Es stünden genügend Reserven zur Verfügung. Die Krankenkassen hätten Reserven in Höhe von rund 8,3 Milliarden Franken aufgebaut

Darüber hinaus sei es noch zu früh, die Kosten der Corona-Pandemie zu schätzen. Einerseits seien Patienten auf Intensivstationen sehr teuer, andererseits fielen wegen verschobener Arztkonsultationen beziehungsweise aufgrund nicht durchgeführter Operationen zunächst weniger Kosten an.

Nach:
moneyca​b.com/schweiz/coronak​rise-hat-keine-auswir​kungen-auf-hoehe-der-​krankenkassenpraemien​/

Mit solchen Reserven liessen sich die Prämien senken. Weshalb geschieht dies nicht?


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11%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2020

25. Februar 2020

Die am 23. Januar 2020 acht Monate vor Ablauf der Sammelfrist eingereichte Eidgenössische Volksinitiative 'Maximal 10 % des Einkommens für die Krankenkassenprämien (Prämien-Entlastungs-​Initiative)' ist einen Monat später für zustande gekommen erklärt worden. Sie ist nun beim Bundesrat hängig; die Ordentlichen Behandlungsfristen sind ausgesetzt.

https:​//www.bk.admin.ch/ch/​d/pore/vi/vis_1_3_1_5​.html

Wegen der Coronavirus-Pandemie stehen die Fristen bei eidgenössischen Volksbegehren seit dem 21. März 2020 still. Das hat der Bundesrat in seiner Verordnung vom 20. März 2020 festgelegt.


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50%
(4 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2020

Vielleicht hängen die stetigen Erhöhungen auch damit zusammen, vor allem wie ab 24:30 in diesem Sketch humorvoll dargestellt:

https​://www.srf.ch/play/tv​/me_totalbirgit/video​/total-birgit-gesundh​eit?id=4890e76d-8296-​4f32-bad0-f9106ccd37f​9


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

Die Krankenkassenprämien steigen 2020 durchschnittlich "nur" um 0.2 % – aber um 315.40 CHF. Das ist ein vergleichsweise moderater Anstieg: Seit 1996 ist die Prämie jährlich immer um durchschnittlich 3.8 % gestiegen. Das Bundesamt für Gesundheit führt dies u. a. auf die Massnahmen zur Kostendämpfung zurück.

srf.ch/new​​s/schweiz/anstieg-um​-​0-2-prozent-kranken​ka​ssenpraemien-steig​en-​2020-nur-leicht

Fü​r die Familien, welche die Prämien nicht stemmen können, ist das leider kein Lichtblick.


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

Immer mehr Prämien müssen von den Sozialämtern bezahlt werden – zu Lasten der GEMEINDEN.
Immer mehr Leute müssen Prämienverbilligungen​ beantragen – zu Lasten des KANTONS. Das sind doch keine Lösungen.

Die Gesundheitsversorgung​ im Rahmen der obligatorischen Grundversicherung ist in jedem Fall zu gewährleisten – aber anders: Diese Versorgung muss durch eine Einheitskrankenkasse des BUNDES mit sozial abgestuften Prämien garantiert werden.



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8%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

6. Januar 2020

Die Ausgaben für die Krankenversicherung belastet nicht alle Einkommensklassen gleich stark. Für Familien sind die Kosten aber generell sehr hoch: Nach Berechnungen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes müssen diese bis zu 14 Prozent ihres Nettolohns für Prämien aufbringen – jeden siebten Franken.

Nach:
ht​tp​s://www.nau.ch/pol​iti​k/bundeshaus/kran​kenk​asse-ist-pramien​ansti​eg-gar-nicht-so​-schli​mm-65626544


Die Prämien haben sich in den letzten zwanzig Jahren verdoppelt, die Löhne nicht. Es kann und darf nicht so weitergehen.


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8%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Die Befürworter der Einheitskasse haben natürlich recht mit der Aussage, dass in der Grundversicherung unter 58 (!) Krankenkassen ein Pseudowettbewerb herrsche. Die Versicherten bezahlen je nach Anbieter unterschiedlich viel für eine gesetzlich vorgeschriebene Leistung. Eine Einheitskasse hätte den Vorteil, dass man sich den jährlichen Vergleichs- und Wechselaufwand ersparen könnte – auch die dadurch verursachten unnötigen Verwaltungskosten.


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8%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

15. Oktober 2019

Die teure Grundversicherung belastet das Budget der Prämienzahlerinnen*, insbesondere der Familien. Mit einem Krankenkassenwechsel könnten sie im Schnitt jedoch 360 CHF pro Person und Jahr einsparen – insgesamt 3 Mia CHF weniger – wenn sie jetzt zur günstigsten Kasse wechseln würden.

Mehr hier:
20min.ch/finan​ce/news/story/Schweiz​er-koennten-3-Mrd--Fr​anken-Praemien-sparen​-26605405


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77%
(13 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2019

Wieder eine Auflistung dieses Trolls RUDOLF OBERLI. Seitenweise Cut and Paste Eintragungen...


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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

13. Oktober 2019

Die Schweizer zahlen jedes Jahr eine Milliarde zu viel für Medikamente. Überteuerte Medikamente sind auch schuld an den hohen Krankenkassenprämien.​​ Die Prämien sänken deutlich, wenn die Arzneipreise so günstig wie in der EU wären. Das zeigt eine Erhebung der Krankenkassen.

Meh​​r hier:
blick.ch/news/​​wirtschaft/krankenka​s​sen/ueberteuerte-me​di​kamente-schweizer-​zah​len-eine-milliard​e-zu​-viel-id15563148​.html​

Wären die Medikamentenpreise so günstig wie im Ausland, könnten viele Familien in der Schweiz ihre Krankenkassenprämien wieder stemmen.


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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

15. September 2019

Über 800 Kinder werden im Kanton Thurgau nur im Notfall behandelt. Sie stehen auf der Schwarzen Liste, weil ihre Eltern die Krankenkassenprämien nicht bezahlen konnten – eine unhaltbare Situation.

Mehr hier:
blick.ch/news/​politik/aerzte-behand​eln-sie-nicht-wegen-a​usstehender-praemien-​ueber-800-kinder-steh​en-auf-der-schwarzen-​liste-id15517707.html​


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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Angesichts der Tatsache, dass nun auch die Mittelschicht die Prämien nicht mehr bezahlen kann, haben die Forderungen nach sozial abgestuften Krankenkassenprämien deutlich zugenommen. Noch nie war die Chance so hoch, dass deshalb nun auch einer Einheitskasse zugestimmt wird.

Bereits viermal hat die Mehrheit der Abstimmenden eine Einheitskasse des Bundes leider abgelehnt, 1994 mit 77 Prozent, 2003 mit 73 Prozent, 2007 mit 71 Prozent und 2014 mit 61,5%. Die Ablehnung nahm also stetig ab.

Nach der Abstimmung über die 10%-Initiative der SP, die bestimmt Erfolg haben wird, sollte man es mit der Einheitskasse nochmals wagen.





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7%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Im Hinblick auf die eidg. Wahlen vom 20. Oktober 2019 werden offenbar die Krankenkassenprämien und die AHV als sehr wichtig eingestuft. Das meint auch eine Umfrage von GFS vom September 2019.

Mehr hier:
gfsbern.ch/de-​​ch/Detail/die-themen​-​im-wahljahr-2019-si​nd​-entscheidend

D​as permanente Engagement der Sozialdemokraten für soziale Lösungen wird also honoriert werden. (Das sagt die Umfrage nicht.)



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