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Sozialarbeiter weiter teuer mit Steuerngeldern alimentieren?

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  • Sozialarbeiter sol­len

  • los­las­sen​​​​ lernen

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  • Von der KESB ver­fügte Be­treu­ung ist teuer – bleibt der Er­folg aus, muss sie ge­stoppt werden.

 

  • Früherken​​​​​n​ung ist entscheidend. Bei Verdacht auf häusliche Gewalt hilft der Hausbesuch, das Risiko für die Opfer rascher richtig einzuordnen.

 

 

 

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    Früherkennung ist ent­schei­dend. Bei Ver­dacht auf häus­li­che Ge­walt hilft der Haus­be­such, das Ri­siko für die Opfer ra­scher rich­tig ein­zu­ord­nen.

    Bild​:​ Key­stone

     

    BAZ Art. von Andrea Sommer Bern 12.10.2018

  • Kerim​​​​​​​ Saidi* lebt seit gut zehn Jahren in der Schweiz. Die Probleme begannen, als der Tunesier 2014 in seine alte Heimat reiste, um die 26 Jahre jüngere und ihm unbekannte Aziza* zu heiraten. Kurz nach der Rückkehr in die Schweiz kam das erste und eineinhalb Jahre später das zweite Kind des Paares zur Welt. Der mittlerweile 50-Jährige verdient als Reinigungskraft monatlich nur rund 3500 Franken – nicht genug, um als Familie davon leben zu können. Doch statt seine Frau bei der Arbeitssuche zu unterstützen, sperrt er sie zu Hause ein und schlägt sie.

    Ende 2016 verprügelt Saidi sie derart, dass die Polizei Aziza und ihre Kinder ins Frauenhaus bringt. Die Justiz sowie die Kindes- und Erwachsenenschutzbehö​​​​​​​rde (Kesb) schalten sich ein – was für die Wohngemeinde der Familie finanzielle Konsequenzen hat: Diese hat seither über 500 000 Franken für Frauenhäuser und andere Institutionen – darunter ein Kinderheim – sowie für sozialpädagogische Familienbegleitung ausgegeben.

     

    Astrono​​​​​​mi​sche Kosten

     

    Inzwischen leben die Kinder wieder bei ihrem Vater. Weil die Mutter aber immer noch in einer Institution untergebracht ist, wo man ihr laut Berichten der Betreuer beizubringen versucht, mehr auf ihre Kinder und weniger aufs Handydisplay zu schauen, braucht Kerim Saidi weiter Unterstützung. Konkret heisst dies sozialpädagogische Familienbegleitung für 136 Franken pro Stunde. Weil die Rückplatzierung der Kinder gemäss Behörden eine Ausnahmesituation darstellt, ist eine sechsmonatige Intensivphase vorgesehen. Kostenpunkt: rund 8000 Franken pro Monat.

    Weil der Vater nicht nur unter der Woche, sondern oft auch an den Wochenenden arbeitet, muss die Gemeinde zudem monatlich Krippenkosten von rund 3000 Franken plus 3800 Franken für eine Nanny übernehmen. Da erscheinen die 650 Franken bescheiden, die die Gemeinde an Fahrtkosten zu berappen hatte, um das ältere der beiden Kinder vom Kinderheim in den Kindergarten zu chauffieren. Nötig wurde der Fahrdienst laut den Behörden, weil der Vater seine Kinder erst ein paar Wochen nach Schulbeginn bei sich aufnahm und man dem Kind zwei Kindergarteneintritte​​​​​​​ ersparen wollte. Da die Eltern auf Sozialhilfe angewiesen seien, vermerkt die Gemeinde in der Kostengutsprache, könne kein Elternbeitrag erhoben werden.

    Familienbegle​​​​​​​itung ist ein Zweig der Sozialarbeit, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist – was auch mit der steigenden Zahl von Flüchtlingen und Migranten zu tun hat. Dass häusliche Gewalt bei ihnen oft ein Thema ist, zeigt nicht nur eine Studie des Kriminologen Martin Kilias. Auch die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften kam unlängst in einer Studie zum Schluss, dass schwere Gewalt vor allem bei Migranten aus Sri Lanka, Brasilien und Afrika zum Erziehungsstil gehört. Die Aarburger Sozialvorsteherin Martina Bircher sagt, mit der steigenden Zahl von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen aus Eritrea hätten in ihrer Gemeinde auch die Kindes- und Erwachsenenschutzfäll​​​​​​​e zugenommen.

     

     

    Zwar deckt sich dies mit den Erfahrungen mancher KESB, man spricht jedoch nur hinter vorgehaltener Hand darüber. Man wolle den «Hass auf Migranten nicht schüren», sagt ein Sozialarbeiter. Auch gibt es keine schweizweiten Statistiken zum Anteil der Migranten an den Kesb-Fällen.

     

    Warum eigentlich nicht?

    Was spricht dagegen?

    Warum muss die Wirklichkeit vertuscht werden?

    Warum ist die Behörde nicht

    ausschliesslich der Wahrheit verpflichtet?

     

    gz. BAZ Artikel:

     

    https://ba​​​​​​​zonline.ch/schw​e​i​z​/​s​o​zialarbei​te​r-​so​ll​en​-l​osl​ass​en-​ler​nen​/st​o​ry​/​1711​6892​

     

     ​

    Sch​l​uss​f​olger​ung​en​

     

    Schutz​ der Gewaltopfer, Auschaffung schwer Krimineller Ausländer

     

    Da​s Betreuungssystem KESB kann Hunderttausende Franken für einen einzigen Fall kosten und solche z.T. extremen Ausgaben - wie von Frau Andra Sommer ja sehr gut recherchiert im Detail geschildert - werden höchstens auf Druck publiziert. In diesem Falle stellt sich doch auch die Frage zwingend, warum der Mann eine - ihm Fremde - Frau ins Land holen konnte, obwohl die Einwanderungsbedingun​​​​​​​gen (Einkommen) offensichtlich nicht gegeben waren, dass beide eigenständig für Ihren Unterhalt aufkommen könnten. In Kanada, den USA, Australien usw. sind diese Voraussetzungen eine Selbstverständlichkei​​​​​​​t. Wieso ist diese naheliegende, sehr vernünftige Vorschrift/Bedingung denn nicht auch i.d. Schweiz möglich? Bei solch krassen gewaltätigen Strafvergehen (schwere Körperverletzungen, Nötigungen, Entzug der persönlichen Freiheit usw.) später gegen seine Frau, warum handelte die zuständige Behörde (Offizialstrafdelikte​​​) nicht mal dann, nämlich zum Schutze dieser enorm gedemüdigten Frau? Eine unmittelbare Ausschaffung des Gewalttäters wäre unbedingt erforderlich, weil auch verhältnismässig gewesen zum Schutze des Opfers, seiner "Ehefrau", gestützt auf das StGB, vor allem aber auf den Verfassungsartikel (angenommene Volksinitiative): "Auschaffung schwer Krimineller Ausländer". Aber es wird - demgemäss verfassungswidrig) lieber therapiert und massiv Steuergeld verpulvert, offenbar ohne eine Kontrolle über die Kosten zu haben, und ohne Überprüfung eines möglichen Erfolges der div. Therapien. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es eigentlich gar nicht um diese völlig "Überbetreuten" gehen kann, sondern die vorwiegend SP/grüne Betreuungsindustrie als steuergeldvernichtend​​​​​​​es Irrenhaus, im Einverständnis einer gleichgültigen links/grün,FDP, CVP Politik, völlig unbeschränkt immer weiter zu alimentieren zu Lasten der dazu ungefragten fleissigen, gutmütigen Steuerzahler.

     

  • Di​​​e Leute einfach ziehen lassen.

  • Ja, nur wollen die meisten gar nie aus der Schweiz wegziehen. Warum sollten sie auch? Bei unseren (für sie sehr gut dotierten) Sozialleistungen und der rundum Unterstützung durch unsere Sozialindustrie, die genau darauf achtet, dass die Leute (wenn es sich um Ausländer handelt) immer das gesetzlich mögliche Maximum bekommen, zu ihrem Vorteil, weil je mehr, je besser, es die Sozialstellen begründet, diese geradezu allem Anschein nach zementiert.

  • Die Büchse der Pandora - vor der wir warnten - ist geöffnet.

  • Sie zuzubekommen, wenn dies überhaupt noch möglich ist, wird enorme Summen kosten, dies für Jahrzehnte. Diese enormen Kosten endlich separat ausweisen, damit endlich Licht in den Sozialkostendschungel​​​​​​​ kommt. Und ja, Grenzen bitte endlich zu und wieder kontrollieren, denn wer da kommen will ins "gelobte Land" wo anscheinend weiter immer Milch und Honig fliessen, ohne eigene Anstrengung das gut 20-fache pro Monat (in Afrika und Asien z.B.) als wie in ihrem Ursprungsland mit Arbeit. Wer mag es ihnen verübeln, wir würden es wohl genau gleich machen, in umgekehrter Lage.

  • Diese Menschen "si doch nid blöd".

  • Visa für solche Länder wiedereinführen. Nordafrika ist übrigens auch kein Dublin-Land. Und der doch offensichtliche rechts- & Verfassungsbruch bleibt die Missachtung der Schengen- Dublinverträge, immer weiter zu Lasten aller Steuerzahlers i.d. Schweiz.

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 Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
 
 
 
 
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Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 21 Tagen

Jetzt mal unabhängig von den Einzelfällen, wie kommt es eigentlich, dass es in der Schweiz angeblich dermassen viele Sozialfälle gibt? Angesichts unseres hohen durchschnittlichen Wohlstandes könnte man darauf kommen, dass diese „Sozialfälle“ regelrecht produziert werden um die entsprechende, überbordende Sozialindustrie durchzufüttern.

Al​lein für die Soziale Wohlfahrt wird hierzulande ein Drittel aller Bundesmittel ausgegeben!
Soziale Wohlfahrt 23,867 Milliarden = 33,1%. Man vergleiche: Landwirtschaft und Ernährung 3,572 Milliarden = 5%)


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29%
(7 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte Vor 22 Tagen

Zumindest als Investmentberater werden Sie bestimmt nicht lange überleben, wenn Ihre Kunden Verluste einfahren.
Allerding​s sind auch Sozialarbeiter nur Menschen und können nun mal keine Wunder vollbringen!
Ev. wäre diese Familie ja in ihrem eigenen Kulturkreis glücklicher? Oder zumindest die Frau mit ihren Kindern?



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58%
(12 Stimmen)
Alex Müller sagte October 2018

Die Sozialarbeit hat viel verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Von Fragen der Kindererziehung, Elternberatung, Jugendliche die zeitweise in Krisen stecken bis zur Beratung von älteren Menschen. Daneben geht es auch um Budget- und Schuldenberatung, Besprechungen mit Arbeitgebern und Besprechungen mit Lehrlingsausbildnern und Schulen. Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologischen Dienst oder Kinderpsychatrischen Dienst oder mit der Jugendanwaltschaft.. Es geht auch um Hilfe bei der Wohnungssuche oder Not-Unterbringungen. Oder um die Übernahme von Beistandschaften. In Städten gibt es grössere Beratungsstellen, wo Sozialarbeiter sich "nur" einer Klientengruppe widmen können. Auf dem Land ist das Angebot etwas dünner.
Es ist richtig, wenn man darauf hinweist, Herr Hottinger, dass uns Menschen aus ganz fremden Kulturen Schwierigkeiten bereiten können. Was aber nicht geht, ist, Sozialarbeiter, welche sich beruflich mit diesen auch fremden Fragen auseinandersetzen müssen, einfach abzuqualifizieren.
. Und was heisst hier Erfolg?
Denken Sie , ein Arzt, Ein Lehrer, ein Investmentberater bei der Bank werden werden entlassen, wenn deren "Beratung" keinen" Erfolg" gebracht hat?


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36%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2018

Schon wieder ein sinnloses "Gemetzel" um Geld aus dem Nichts schöpfbar.
Wie lang braucht ein Verstand um die Auswirkungen der Geldschöpfung erkennen zu können?
Antoine de Saint-Exupéry hat Verstand!
Sie, wie alle, tragen keinen Rappen zu den Sozialleistungen bei! Es ist das System, welches im Sinne der Geldschöpfung umgesetzt wird. Dieses System ist nicht allen Ländern der Erde erlaubt!
Endlich begreifen:
Der Schuldner ist der Schöpfer des Geldes. Ihm muss man gratulieren, dass er von den Banken als kreditwürdig erachtet wurde. Weil das Geld niemals vollumfänglich zum Bankschuldner zurückfliesst kann, ist auch systemisch bedingt. Sonst würde es kein Geld als Kaufkraft mehr geben.

Und jetzt denken!



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