Emil Huber Parteifrei

Emil Huber
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Jahrgang: 1960








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 22 Minuten Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Und die sich fast vollkommen in ausländischer Hand befindenden Grossbanken CS & UBS welche den Namen "Swiss" nur noch aus Marketing Gründen tragen sind dann demokratisch?
Dort können die Bürger demokratisch mitbestimmen und diese Banken entscheiden zum Wohle des Landes und ihrer Bürger?
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Vor 28 Minuten Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Es geht bei Vollgeld nicht darum, das jetzige Geldsystem durch ein anderes zu ersetzen sondern darum, dass die Bankkunden tatsächlich Geld auf ihren Konten haben und nicht nur ein Versprechen auf Geld.
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Vor 16 Stunden Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
Unternehmer gegen Geldschöpfen von Privatbanken:

Das Geld müsse wieder unter demokratische Kontrolle kommen. Deshalb unterstützt Ivo Muri die Vollgeldinitiative.
​Der Luzerner Besitzer der «Zeit AG» in Sursee ist einer der wenigen Wirtschaftsvertreter,​ welche die Initiative zur Einführung eines Vollgelds unterstützen.

Geld​ regiert wohl die Welt, aber wer regiert über das Geld? Heute seien dies weitgehend die Privatbanken, die im Gegensatz zu früher selber Geld schöpfen können. Viele in der Schweiz wüssten nicht, sagt Ivo Muri, dass heute das meiste Geld nicht mehr von der Nationalbank stamme, sondern elektronisches Geld der Privatbanken sei. Die Privatbanken würden damit die reale Wirtschaft verzerren. Sie würden sich mit Eigengeschäften (Private Equity) in die reale Wirtschaft einmischen und mittels geschöpftem Geld die Lohnstruktur in der realen Wirtschaft verzerren.

Wenn der demokratische Rechtsstaat Wirtschafts- und Armutspolitik betreiben wolle, müsse er das Geldsystem kontrollieren können. Die Politik könnte dann dafür sorgen, dass keine Armut mehr entstehe, so dass die Bekämpfung von Armut überflüssig würde.

Ivo Muri wörtlich: «Unterstellen wir das Geldsystem demokratischer Kontrolle, wird sich das Sozialgefälle rasch ausgleichen. Kooperation statt Wettbewerb und Solidarität statt Egoismus und Neid sind die logische Folge daraus. Ein Rechtsstaat, der seine eigenen Bürgerinnen und Bürger nicht mehr vor wirtschaftlicher Not (Arbeitslosigkeit) schützen kann, kann unmöglich demokratisch sein. Er ist feudalistisch.»

ht​tps://www.infosperber​.ch/Wirtschaft/Vollge​ldinitiative-National​bank-Unternehmer-vs-P​rivatbanken
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Vor 16 Stunden Kommentar zu
Die Schweiz ist kein Versuchskaninchen!
Das was Sie als Inflation bezeichnen kann auch aus Teuerung entstehen.
Eben dadurch, dass 3/4 bis 3/5 des neu erzeugten Geldes in den Kapitalmarkt fliesst, wo es eben nur die Preisschilder verändert.
Natürlich​ bekommen Sie für ihr Geld z.B beim Boden nicht mehr gleich viele Quadratmeter wie vor z.B 50 Jahren.
Dies hat aber nichts mit dem Geldwert zu tun sondern damit, dass durch Spekulation und Handänderungen der Boden immer teurer wurde. Jede Stelle hat wieder mit Gewinn weiterverkauft. So auch bei anderen "Anlageprodukten".


Es gibt im Gegensatz auch Produkte die billiger geworden sind wie z. Fernseher, Waschmaschinen, Staubsauger usw.
Nach Ihrer Logik müsste dann deshalb das Geld heute mehr Wert sein.

Es ist ja genau die Aufgabe der Nationalbank, für Preis und Währungsstabilität zu sorgen.
Aber wie soll sie das schaffen, wenn die privaten Banken ständig selbst neues Geld schöpfen? Mit den lächerlichen 2.5% Mindestreserven sicher nicht machbar.
Umso verwunderlicher, dass diese gegen Vollgeld ist, welches ihr die Kontrolle zurückgeben würde.

Wenn Geld nicht aus dem Nichts entstehen soll, woraus denn?

Ihr Beispiel von Argentinien zeigt ja gerade, dass Geld eben nicht als Wertaufbewahrungmitte​l geeignet ist.
Ausser die Zentralbank sorgt für Stabilität.
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Vor 23 Stunden Kommentar zu
Die Schweiz ist kein Versuchskaninchen!
"dass für den normalen Marktteilnehmer schlussendlich nichts ändern würde"

Es ändert sich sehr wohl etwas.
Es ist ein Unterschied, ob man in einem Kühlhaus z.B 10 kg Äpfel hat mit Besitzer Hans Knall angeschrieben oder "nur" eine Gutschrift für Hans Knall 10 kg Äpfel.
Geht der Bauer pleite dann warten sie lange auf die Äpfel, die gehen in die Konkursmasse.
Falls Sie es nicht verstehen: Äpfel = Geld, Bauer = Bank in diesem Gleichnis.

In dem jetzigen Zustand haben Sie eben nur ein Anrecht auf Geld auf ihrem Konto verbucht, nach Vollgeld haben Sie wirklich Geld auf ihrem Konto, auch wenn es Fiat Money ist.
Den Wert halten Sie in den Händen wenn Sie das Geld ausgeben.
Natürlich kann es sein, dass wenn Sie das Geld sehr lange horten mehr oder weniger Gegenwert erhalten als zu dem Zeitpunkt, wo Sie das Geld zur Hortung deponierten.
Geld ist eben ursprünglich als Tauschmittel - Ersatz gedacht und nicht zur Hortung und auch nicht dazu, Geld zum Selbstzweck zu machen und aus Geld noch mehr Geld zu machen.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz ist kein Versuchskaninchen!
Erinnerung an Bankenpleiten in der Schweiz:

Die obere Generation kann sich noch gut daran erinnern: Es war Anfang der 1990er Jahre, als die Konjunktur in der Schweiz stotterte und zum Beispiel die Spar- und Leihkasse Thun bankrott ging und Tausende von Kunden grosse Teile ihres privaten und/oder Geschäftsvermögens oder sogar alles verloren haben, zusammen rund 220 Millionen Franken! In der gleichen Zeit hatte sich auch die Solothurner Kantonalbank übernommen und musste mit Steuergeldern saniert und schliesslich privatisiert und verkauft werden. Und auch die Berner Kantonalbank musste in dieser Zeit mit über einer Milliarde Franken aus der Staatskasse saniert werden. Die Banken ihrerseits aber waren steinhart: In der gleichen Zeit mussten Hunderte oder auch Tausende Handwerker ihre Bankdarlehen kurzfristig zurückzahlen – wenn sie denn konnten. Auch der Autor dieser Zeilen musste einen Betriebskredit in Höhe von noch 65'000 Franken innerhalb von drei Monaten (!) zurückzahlen, obwohl er die Zinsen dafür immer korrekt und rechtzeitig bezahlt hatte, nur der Umsatz der kurz zuvor gegründeten Firma war noch nicht so hoch, wie ursprünglich erwartet.
So sicher sind die Banken und so darf man ihnen vertrauen! Wer das alles aus der Nähe miterlebt hat, weiss es: Die Sicherheit der Banken ist weitgehend eine Schönwetter-Sicherhei​t.

https://www.inf​osperber.ch/Artikel/P​olitik/Schweiz-Vollge​ld-Banken-Politik-Wer​bung

Es ist also eher ein Experiment, alles so zu lassen wie es ist!

Das Kantonalbank-Debakel

Der Niedergang der Solothurner Kantonalbank anfangs der 1990er Jahre liess sich auf zwei Ursachen zurückführen: Eigene Altlasten, unter anderem auch aus Geschäften mit dem danach strafrechtlich verurteilten Werner K. Rey, sowie die Übernahme der maroden Bank in Kriegstetten, deren Lage sich im Nachhinein als noch schlechter erwies als angenommen. Die Kantonalbank wurde in der Folge mit Steuergeldern saniert und ging privatisiert zunächst unter dem Namen Solothurner Bank SoBa an den Schweizerischen Bankverein, der aber anlässlich der Fusion mit der Schweizerischen Bankgesellschaft zur UBS von der Wettbewerbskommission​ die Auflage erhielt, sie bis spätestens 2003 wieder abzustossen. Sie ging schon im Herbst 2000 als Baloise Bank SoBa an die Basler Versicherung über, von der die Bank heute unter dem Namen Baloise Bank SoBa geführt wird.

Vor 15 Jahren musste der Kanton Bern seine Staatsbank vor dem Kollaps retten. Im Bauboom der ausgehenden 80er-Jahre hatten Verantwortliche der Berner Kantonalbank sorglos «Baulöwen» Millionenkredite in dreistelliger Höhe gewährt. Als die Immobilienblase später platzte und die Wirtschaft in eine Rezession schlitterte, summierten sich die faulen Kredite in den Büchern der Staatsbank auf 6,5 Milliarden Franken. Diese Altlasten wurden gemäss dem Sanierungskonzept in eine 1993 gegründete Auffanggesellschaft, die Dezennium Finanz AG, ausgegliedert. Zudem pumpte der Kanton über eine Kapitalerhöhung frisches Geld in die Staatsbank, damit sie auf dem Markt handlungsfähig blieb.

https://www​.tagesanzeiger.ch/sch​weiz/story/15575712

Der "Bund" schrieb 2014:

Das böse Erwachen
In der Branche herrscht die Meinung, eine Krise wie in den Neunzigerjahren könne sich nicht wiederholen. Wie war das aber, als 1989 die Zinsen anzogen und 1991 Banken pleitegingen?

http​s://www.derbund.ch/wi​rtschaft/konjunktur/D​as-boese-Erwachen/sto​ry/23744772


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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!
Herr Matt
Die Nationalbank gab gar einst zu, dass sie mit selbst geschaffenem Geld Gold, Immobilien, Devisen etc. kaufen kann:

Ex-Notenbank​er Niklaus Blattner welcher bis 2007 Mitglied des Direktoriums der Nationalbank war sagte 2011 folgendes:

"Solang​e Vertrauen in den Franken besteht, kann die SNB jederzeit selber Geld schaffen. Sie kann zum Beispiel für 40 Rappen eine Tausendernote drucken lassen und mit dieser harte Assets, zum Beispiel Gold, kaufen"

https://ba​zonline.ch/wirtschaft​/konjunktur/Warum-die​-Nationalbank-nicht-p​leite-geht/story/2016​9524?track
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!
Herr Matt

Nach Ihrer Aussage gibt es also kein Geld aus dem "Nichts" sondern auch das Buchgeld auf unseren Bankkonten ist durch reelle Werte gedeckt. Dann sollte Vollgeld ja noch weniger ein Problem sein wenn man den "Schalter" umlegt und aus dem Buchgeld auf unseren Konten gesetzliches Zahlungsmittel wird.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Vollgeld JA: Geldschöpfung auf reales Wachstum beschränken!
Auch Jordan suggeriert, die Banken würden Ersparnisse der Kunden für Kredite verwenden. Da müsste es ja bei dem heutigen Kreditvolumem ja mal ab und zu vorkommen dass die Bank "ausverkauft" ist und dem Kreditnehmer sagen müssten, sorry, wir haben im Moment keine Kundengelder, die wir ausleihen können.
Schon einmal geschehen?
Auch verschweigt er, dass auch die Privatbanken mit selbst geschöpftem Geld Immobilien, Wertpapiere und Gold kaufen können. Die Mindestreserven von "hohen" 2.5% werden total überbewertet, da hat selbst China mit 20% mehr.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Versuchslabor Schweiz?
"Es ist nicht einzusehen, warum man die grundsätzlich betrügerische Geldherstellung unter die alleinige Kontrolle von durch die Bürger weder wählbaren noch zur Verantwortung ziehbaren „Grauen Eminenzen“ stellen sollte."

Ja und was ist denn mit den Geldschöpfern der Privaten Grossbanken wie CS und UBS etc. sind da etwa die grauen Eminenzen von den Bürgern wählbar? Kann man als Bürger da etwa mitbestimmen?
Die Nationalbank hat immerhin einen staatlichen Auftrag, wo nicht Gewinne und Boni im Vordergrund stehen, wie bei den Privatbanken.
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