Ernst Jacob

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Wohnort: Moeriken
Beruf: Pensionär, Rethoriker, Advocatus Diaboli
Jahrgang: 1946

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Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Es ist jetzt so un­ge­fähr zwei Jahre her, als ich zum ers­ten Mal einen freund­li­chen Brief vom Amt er­hielt, mit der Auf­for­de­rung, mich neu TÜ­Ven zu las­sen, falls ich noch Lust dar­auf hät­te,

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Dafür setze ich mich ein

Für Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, staatliche Unabhängigkeit, und Erziehung zur Selbstverantwortung.



Das habe ich erreicht

... nach jahrzehntelangem Bemühen, gelegentlich im hohen Sinus-Bereich, ist es mit gelungen, ich schaffte es, grad knapp auf meine Pensionierung hin, meinen Traumberuf zu finden. Als 'Boss' einer eher 'exotischen Art' von Grotto, zusammen mit der Frau, die mich seit 40+ Jahren schon ehelich begleitet. Zwar nicht, wie mal erträumt, im schönen Tessin, aber trotzdem, und immerhin...



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Altiv-Mitglied des Clubs der alten Säcke.



Meine neusten Kommentare

Vor 5 Tagen Kommentar zu
Sollen Frauen bis 65 arbeiten müssen?
> Okay, aber dann kriegt ihr in Zukunft auch die Hälfte der Kinder und räumt Ihnen 20 Jahre hinterher!

nehmen Sie es bitte nicht persönlich, Frau Stutz, aber die Frauen hätten sich vielleicht etwas früher daran erinnern sollen, was das Wort Gleichstellung im Detail alles so bedeutet. Man kann nicht Gleiches wollen, ohne auch Gleiches zu akzeptieren. Und wenn es Frauen sind, die Kinder kriegen, sind daran auch nicht Männer schuld. Die müssen ja meistens dann auch arbeiten gehen, damit die Mutter zuhause den Kleinen hinterher räumen kann. Wobei, wenn Frau es auch nach 20 Jahren immer noch macht, ist sicher der Mann nicht daran schuld, sondern eher doch der verzoge Sohn.

Aber Sie hatten im Grunde schon recht, Frauen fühlen sich ja, schon aufgrund der Tatsache, dass sie Kinder gebähren, gern als etwas doch sehr Spezielles. Auch wenn Frau dabei geflissentlich übersieht, dass die restlichen weiblichen Lebewesen dieser Welt ja genau das Gleiche auch tun, auch wenn dort weder Hebammen noch Aerzte existieren, und die Meisten es erst noch im Stehen tun.

Man hätte damals vielleicht einfach etwas genauer überlegt, was das Wort GLEICHSTELLUNG zu bedeuten habe. Und wenn es wohl mehr 'erziehende' Mütter in den beratenden politischen Gremien gehabt hätte, und weniger Solche, die ursächlich schon mit ihrer eigenen Rolle als Frau Probleme haben, dann wäre dieses blöde Wort auch nicht zur eigentlichen FARCE verkommen.

> möchten Sie im Kriegsfall von einer Armee Frauen beschützt werden?
Oh weh, würden wir Männer im Friedensfall schon von einer Armee Frauen beschützt werden, dann gäbe es mit Sicherheit gar nie Krieg.

Aber mit Nagelfeilen, Lippenstiften, und BH's kann man auch in Friedenszeiten die Männer zum Kämpfen anregen, und würden mehr Frauen sich bemühen, auch im reiferen Stadium ihre Männer kampfbereit zu halten, dann gäbe es wohl gar keinen 'negativen' Geschlechterkampf. Wir würden es unseren Frauen mit Sicherheit sogar gönnen, schon mit 60 eine Rente zu erhalten, wenn sie damit anstelle von unwirksamen Diätkuren oder kindlichen Blondierversuchen gelegentlich mal etwas attraktivere Unterwäsche kaufen würden. Oder sonstwas, was den Mann wieder etwas kampffreudiger macht.

So hat halt alles im Leben auch seine Konsequenzen. Aber wer Gesetze beschliesst, die TRENNEN, anstatt zu vereinen, muss sich auch nicht wundern, wenn sich damit auch das Rollenverständnis zu ändern beginnt. In beiden Richtungen, nach vorn, genauso wie zurück.

Mann kann nicht Alles haben auf der Welt, ausser Mann sei Milliardär.
Und Frau genausowenig, ausser, sie wisse, wie man mit Milliardären am vorteilhaftesten umgeht.
Mit ein Grund, weshalb TRUMP zu den Verhasstesten gehört. Bei den Frauen aus Neid, nicht dazu zu gehören, und bei den Männern, weil sie wissen, dass, wie mehr Kohle, desto geiler MANN wirkt.

Daran aber wird sich nie etwas ändern, Gleichstellung (oder Womanizer) hin oder her.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Herzliche Gratulation den Schweizern zu ihrem Geburtstag.
Es kommt vielleicht auch davon, dass ich auf diesem Forum bei jeder Beitragserstellung immer wieder aufgefordert werde, mich neu einzuloggen, so muss ich seitdem alles Geschriebene immer wieder zwischenspeichern, um so nicht Gefahr zu laufen, deswegen einen estellten Beitrag zu verlieren. Ist nicht ganz letzte Sahne so, zumindest nicht, wenn man sich hier direkt einloggt, und nicht über FB oder so.
Auf jeden Fall sorry, es war sicher nicht meine Absicht, damit auch noch anderes zu löschen.
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Herzliche Gratulation den Schweizern zu ihrem Geburtstag.
Sorry Herr Krähenbühl, aber ich löschte sicher keine meiner früheren Beiträge! Zumindest nicht absichtlich.
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Herzliche Gratulation den Schweizern zu ihrem Geburtstag.
> Ein sehr interessanter Gedanke Herr Jacob. Sie könnten recht haben

Es wäre vielleicht eine der Möglichkeiten, den Männern ihre Ehre zurückzugeben. Zumindest unter dem Gesichtspunkt, dass ganz offenbar Bestrebungen existieren, normale Männer ganz allgemein zu potentiell triebgesteuerten Primaten zu deklarieren.

Und letztlich würde es für Männer auch keine Rolle spielen, sich auch in einer muslimisch dominierten Gesellschaft gut zurecht zu finden, man wäre so wahrscheinlich auch sehr viel weniger den weiblichen Reizen ausgesetzt, so, wie diese sich allüberall in unserer Gesellschaft präsentieren.

Ob so etwas aber den Frauen passen würde, spielte dabei auch keine erhebliche Rolle mehr, denn wer nicht mehr in der Lage ist, mit den Realitäten des menschlichen Seins fertig zu werden, hätte es auch gar nicht besser verdient, als irgendwann wieder mit den Gegebenheiten umzugehen, die der krankhafte Feminismus mit seiner teils abstrusen Ideologie ja geradezu erzwang.

Die Zukunft wird es weisen.
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Vor 9 Tagen Kommentar zu
Herzliche Gratulation den Schweizern zu ihrem Geburtstag.
> Ich hoffe dennoch, dass Sie einen einigermassen friedlichen 1. August verbringen konnten.

Natürlich​​, ich habe ja (fast) keine Probleme, Herr Krähenbühl, auch wenn es vielleicht manchmal so erscheinen mag. Aber es braucht halt auch Solche, die nicht nur mit blumigen Gedanken und Worten etwas nur schön zu reden versuchen, in der Hoffnung wohl, nicht zuletzt sich selber nicht die Motivation zu versauen, auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

In meinem Alter aber muss man das auch nicht mehr, denn die einzige verbliebene reale Gefahr besteht im allerbesten Fall ja nur noch darin, irgendwann trotzdem unvorbereitet den Gang ins Jenseits antreten zu müssen. Aber genau hier liegt ja auch das Problem, denn unsere Generation war zwar noch mit der auch 'realen' Gefahr eines weltweiten Atomkrieges konfrontiert, für die nachkommenden Generationen aber bedeutet die Zukunft doch eher nur noch, mit zivilisatorischen Auseinandersetzungen,​​ und zwar auch im eigenen Land, konfrontiert zu werden.

Grad heute Abend war wieder eine NZZ Sendung im TV, wo's um solche DInge ging. Und da wurde unter Anderem über ein Sharia-Gericht irgendwo in Deutschland gesprochen, wo Streitigkeiten zwischen Muslimen und Musliminnen über dieses Gericht, und nicht mehr die Deutsche Rechtssprechung abgewickelt werden.

Es ist also auch bei uns nur noch eine Frage der Zeit, bis die divergierenden Rechtsauffassungen der verschiedener Kulturen, mit ständig wachsendem Einfluss, auch mit verschiedenen Massstäben gemessen werden müssen, um so überhaupt allen Kulturen noch gerecht zu werden, und auch einen inneren Frieden zwischen den politisch/kulturell/r​​eligiösen Blöcken auf längere Sicht überhaupt noch zu gewährleisten.

Din​ge wie Diese bereiten mir allerdings schon etwas Sorge. Ich erkenne aber auch, dass ein legitimes Bedürfnis existiert, die eigenen Regeln einer Kultur und Religion auch durchsetzen zu können, vor Allem, wenn dieser Kultur ja zur Genüge Belege geliefert werden, wie weit sich die ehedem richtungsweisende Stamm-Kultur in einem Gastland von seinen eigenen Regeln bereits entfernt hat. So, wie das Christentum, beispielsweise, wo die Frauen bereits damit beschäftigt sind, normale Männer zu potentiellen Straftätern zu machen, nur weil diese Männer ein Triebleben haben, und es ständig zunehmende Mengen von Frauen gibt, die davon zu profitieren versuchen. Nur als einziges und aktuelles Beispiel.

Und auf der anderen Seite aber wird alles als Normal erklärt, was noch nicht allzulange her noch als kulturunwürdig galt, um nicht vom religiösen Aspekt zu reden. Und auch die Tatsache, dass die wohl wichtigste konfessionelle Führungsspitze unserer Kultur ganz offenbar genau als Solchen besteht, die zwar Anderen Keusch- und Reinheit predigen, selber aber zu den allerschlimmsten und verabscheungswürdigst​​en aller menschlichen Lebewesen gehören, die sogar Kinder nicht davor verschonen, zu Spielobjekten ihrer Lüste und Triebe zu werden.

Deshalb kann und komme ich fast nicht umhin, mit sehr viel Pessimismus in die Zukunft zu schauen. Aber sicher nicht aus Angst vor den Muslimen, im Gegenteil, sie sind wohl die fast einzig verbliebe Möglichkeit, die Menschheit wieder in eine einigermassen klare Richtung zu führen.

Aber bis das einmal erreicht sein wird, wird wohl noch sehr viel passieren müssen. Und damit stellt sich auch mir ein Problem, mit welchem ich sehr viel lieber gar nicht mehr konfrontiert werden möchte. Meine Generation hatte ja noch eine Zunkunft, und sehr viele davon auch eine geile Zeit. Aber jetzt, im Alter, nur noch miterleben zu müssen, wie sich Alles zunehmend nur noch in Luft auflöst, wir längst schon nur noch zu Reagierenden wurden, und, mit Ausnahme von Trump und Putin vielleicht, von Niemandem noch etwas zu erwarten ist, was uns irgendwann wieder etwas mehr zu zukunftfreudigen Menschen machen könnte, das besorgt mich noch sehr viel mehr als die Tatsache, einen Feuer- und Knall-freien 1. August erlebt haben zu müssen.
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Und noch zum Herr Hofer,

Ich war schon lange nicht mehr auf dem Schloss. Und als Radikaler hätte ich die Schlösser im Land sowieso längst schon gesprengt, als Synonyme des Adels, der Macht, und der Herrschaft im Land. Auch wenn es 40 Jahre lang geil war, vom Lenzbuger Schlosshügel aus mit den Kanonen jeweils in allgemeiner Richtung Wildegger Schloss auf die Kadetten zu schiessen .... :)
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Vor 12 Tagen Kommentar zu
Identität Schweiz zerbröselt!
Die Schweiz zerbröselt nicht, Herr Schneider, sie verdichtet sich nur. Immerhin ist die Bevölkerung in den vergangenen 50 Jahren um mehr als die Hälfte angewachsen, wennauch es nicht Schweizer|innen waren, sondern Einwanderer|innen, die dazu beigetragen haben, wir selber nehmen ja seit längstem in der Menge nur noch ab.

Ein Vergleich mit den Neanderthalern wäre daher wohl besser angebracht, auch sie sind ganz einfach irgendwann einmal verschwunden, und man rätselt ja bis heute noch darüber nach, was wohl der Grund dafür gewesen sei. Aber es spielt auch keine Rolle, denn es gelten ja auch längst schon keine Werte mehr, die für unsere Generation noch in Stein gemeisselt schienen.

Also, was soll's ? Wir sterben früher oder später ja sowieso aus, Jede|r für sich persönlich zumindest. Machen Sie es besser so, wie es alle Anderen machen, profitieren Sie von davon, so lange es geht. Und was nach uns kommt, geht uns dann sowieso am Grabstein vorbei. Es wäre ja auch bereits viel zu spät, noch etwas ändern zu wollen, allein schon der innere Widerstand, unter den verbliebenen Schweizern, würde uns dabei im Weg stehen.

La Suisse n'existe pas, wissen tut man es doch bereits seit der Expo in Spanien, oder wo das auch immer in grossen Lettern geschrieben stand. Auch wenn man diesen Spruch damals noch heftig kritisierte. Aber wir kritisieren ja auch andere Dinge, und sehen trotzdem nur noch zu, macht- und entscheidungs-unfähig​, auch nur noch ein einziges Detail daran ändern zu können.

Vielleicht ist es halt wirklich unsere Demokratie-Form, oder dann zumindest der fehlende Wille. Es ist aber auch ein Naturgesetz, dass die Untauglichen kein Recht zum Ueberleben haben. Wir waren ja auch immer nur eine Willens-Nation, aber wenn dieser Wille nicht mehr existiert, dann braucht es auch keine Schweiz mehr. So einfach ist es doch.
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Vor 17 Tagen Kommentar zu
Politik & Fussball, was haben sie gemeinsames?
> Erfre​uli​​​​​​​​​​​​​​​​ches: Fast alle sind plötzlich Fussball verrückt

Es mag vielleicht so scheinen, nur, man kann es auch ganz anders interpretieren, als Nationalismus in Reinkultur. Aber das gilt natürlich nicht nur für den Fussball, es gilt für den Sport ganz allgemein. Und zudem ist es auch noch legal, als eine der relativ wenigen verbliebenen Möglichkeiten, sich super-nazi onalistisch zu gebärden, ohne dass man, in Deutschland zumindest, sofort vom Verfassungsschutz ins Visier genommen wird.

Aber natürlich, es ist ja alles nur Sport. Und man sollte deswegen nicht gleich ins Politische umschwenken, und anderen damit die Freude verderben. Und es ist fast schon vergleichbar mit den Betäubungsmittel-Gese​​​tzen, wo das Saufen, und/oder 'legale' Medikamente, zum Alltag Vieler gehören, wenn es um Entspannung, Lust und Spass geht, aber wer das Gleiche mit einem Joint macht, gehört damit auch automatisch zu der Sorte, die in einer anständigen Gesellschaft nichts verloren hat.

Aber so spielt halt nicht nur der Fussball, sondern auch das reale Leben, überall dort, wo's Menschen und Nationalitäten gibt. Auch wenn ein Schweizer Fussballer namens Jugo oder Turk deswegen wahrscheinlich trotzdem keinen Sekt mit Alki trinken würde, auch wenn man Weltmeister geworden wäre. Und auch die Cervelat oder Bratwurst würde wohl liegenbleiben, nur würde sowas im Getümmel des nazionalistischen Geschreie wohl untergehen, und die TV Sender es natürlich unterlassen, derart kulturelle Divergenzen auf die Scheibe zu bannen.

Auch wenn es in Deutschland dann trotzdem in die Hose ging. Und das auch, ohne Sekt und Bratwurst, sondern, weil man so schämlich verloren hatte, und irgend einen Führer finden musste, dem man für das Schlamassel die Alleinschuld in die Schuhe schieben konnte. Man merkt es halt immer wieder, dass die Schwaben noch in Führerklassen denken, denn schliesslich hatten sie ja bis vor 100 Jahren noch einen Führer, nur nannte man diesen damals noch Kaiser. Und seine Schutzstaffel bestand aus alten Adelsgeschlechtern und Grossgrund-Besitzern,​​​ so, wie ja auch die Schutzstaffel seines Nachfolgers, nach den erstmalig gescheiterten Versuchen, so etwas wie eine Demokratie zu schaffen. Und auch dort gabe es verhältnissmässig Wenige in der Führungsriege, die nicht mindestens einen Akademiker-Titel trugen.

Aber trotzdem, wäre der Türke nicht gewesen, und hätte er nicht auch noch dem Ergogan hofiert, mit einem richtigen Schwaben wären sie wahrscheinlich trotzem besser gewesen, also ist der Türke schuld, dass die Stimmung jetzt sogar wegem dem Fussballspielen zwischen Deutschland und der Türkei noch schlechter wurde, als sie schon war.

Verrückt ist daher sicher das richtige Wort. Man muss ja verrückt sein, im reinsten Sinne des Wortes, um's Teufels Willen nicht zu verstehen, dass Nationalismus eine zwingende Voraussetzung dafür ist, dass ein Staat überhaupt funktioniert. Ob demokratisch, so wie wir das Wort interpretieren, oder dann die Russen, spielt aber dabei überhaupt keine Rolle, es sind die gemeinsamen Werte, und das Zusammengehörigkeitsg​​​efühl, wie mit einer nationalen Fussballmannschaft, die uns stolz machen, oder dann traurig.

Aber man kann nicht spielerisch versuchen, dieses Thema auf den Sport zu beschränken, und im realen Leben das Gegenteil tun. Denn tut man es trotzdem, kommt es genau auf das heraus, was in Deutschland jetzt geschah. Es trübt die Stimmung, und erzeugt, im besten Fall, immer nur noch mehr Ablehnung und Hass. Und auch wir blieben davon ja nicht verschont, eine einzige Arm/Handbewegung reichte doch schon, um einen Teil der Euro-Welt in Aufregung zu versetzen.

Dient also Fussball dem Frieden, oder dient er ihm nicht? Oder ist es auch nur die Fortsetzung des ständigen Krieges, nur mit anderen Mitteln?
Wer wiss es schon, oder, wen interessierts ?! Zählen tut doch wirklich nur, wenn's geil ist, einfährt, und man darüber mitdiskutieren kann. Und das ist für die wohl Meisten das einzig wirklich Wichtige daran, das Gefühl, zumindest zusammen noch irgendwohin, und irgendwem anzugehören.

Nur, auf die Länge wird weder Fussball, noch sonstwie Sport, davon abzulenken vermögen, dass es, zumindest politsch und gesellschaftlich, so einfach nicht reicht, um eine vereinte Nation zu erhalten.

Meine ich wenigstens. Aber ich bin nicht Fussballer, also täusche ich mich vielleicht auch nur ...
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Altstädte ohne Detailhandel: Das war voraussehbar!
> Thema Deutschland: reiner Sprit verbrauch 6Liter Diesel hin und zurück. ca 10 Franken.
Aber sicher nicht, wenn man nicht in Deutschland auch noch grad den Tank mit Diesel füllt.

Und es geht sicher nicht nur um den Preis allein, auch die Bedienung ist eine Andere, und irgendwie dünkt es mich, dass es ganz allgemein ennet der Grenze viel gelassener zugeht, Stressmomente, wie bei uns schon beim Ein- und Ausfahren kostenpflichtiger Parkplatz-Flächen, kennt man z.B. in Laufenburg überhaupt nicht, und die Parkplätze sind erst noch viel breiter als bei uns.

Und an den Kassen bemühen sich die wohl schnellsten Kassiererinnen der Welt, die wartende Schlange nicht allzusehr zu verärgern. Nur im Lidl gibt es Wartezeiten, wenn die Grosseinkäufer|innen (überwiegend mit ausländischen Wurzeln) aus der Schweiz mit ihren drei/vier übervollgestopften Einkaufswagen in Reihe stehen, wohl teilweise auch, um so in ihren eigenen Kleingeschäften, Kebabständen, Pizzerias, e.t.c. überhaupt noch etwas dazu verdienen zu können.

Aber es hat auch teure Autos auf den Plätzen. Und auch relativ viele betagtere Leute, die sich zum Teil einfach einen Spass daraus machen, gelegentlich etwas deutsche Küche mit nach Hause zu nehmen. Oder dann die, die auch wöchentlich gerne mal ein Stück Filet essen möchten, ohne ihr Budget damit zu gefährden.

Ich kaufe jeweils zwei Schachteln voller Stangen NordFresh Mints, das sind die von VIVIL, und wenn wir diese offen im Glas der Kundschaft zum Genusse reichen, merkt kein|e Einzige|r, dass es keine Menthos sind, weil drei Stangen NordFresh im Pack im Lidl DE nicht einmal soviel kosten, wie bei uns eine einzige Stange Menthos.

Wir sparen also so allein schon mehr als einen halben Tank voll Benzin, an Geld, und das mit einem einzigen Produkt. Wobei, Lidl Schweiz hatte sie auch im Sortiment, aber einen Franken teurer, pro Dreier Pack, und man nahm sie wieder raus, denn es wären für mich 48 Stutz Differenz gewesen, und für Andere wohl auch, und so blieben sie halt liegen, so wie es scheint.

Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es bald keinen einzigen Kleinhandelsbetrieb mehr in diesem Land geben wird, welcher nicht von den führenden Grossverteilern mit ihren Dumping- und Ausverkaufspreisen in seiner Existenz gefährdet wird. Sogar die Bauern, die doch immer nur darauf hoffen, dass die Leute Schweizer Produkte kaufen, verschleudern in ihren Landi Outlets auch alle chinesischen Produkte, von Kleingrill bis zum motorisierten Roller, und mehr. Da also noch zu erwarten, dass so tangierte Kleinunternehmer|inne​n dann auch noch irgendwelche Rücksicht auf solche Firmen nehmen sollen, wäre doch wohl mehr verlangt, als man erwarten darf.

Man spricht ja immer vom freien Markt. Also soll man doch diesem Markt auch Denen gewähren, die diese Produkte letztlich erwerben. Alles Andere wäre doch nur wieder Protektion, und das zulasten Derer, die eigentlich am Meisten darauf angewiesen wären, weil es für sie die einzige Möglichkeit darstellt, so zumindest anständig zu überleben, und sich auch hie und da Dinge leisten zu können, die für sie im eigenen Land unerschwinglich bleiben würden.

Mein ich wenigstens, wennauch unkorrigiert.
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Vor 22 Tagen Kommentar zu
Sollen Frauen bis 65 arbeiten müssen?
Aber es existiert doch ein Gleichstellungsgesetz​. Und die Frauen wurden doch immer schon älter als die Männer. Sind denn die Männer wirklich nur blöd, oder sollte man nicht vielleicht besser solche Gesetze einfach wieder abschaffen, wenn man politisch nicht in der Lage ist, sie auch durchzusetzen ?!
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Vor 22 Tagen Kommentar zu
Altstädte ohne Detailhandel: Das war voraussehbar!
Absolut richtig ! Die Mieten in Städten wurden unbezahlbar, die Parkplatzsuche zum Geduldsspiel, und Bewohner|innen möchten am Liebsten gar keine Autos mehr in der Stadt. Andererseits versuchen die grossen Detailanbieter, auch noch die kleinsten Nischen auszunutzen, um ihr eigenes Angebot auszubauen, MIGROS eröffnete zum Beispiel eigene Fahrradgeschäfte, und auch Landi offeriert mittlerweise vom Gartengrill bis zum Billigvelo Alles, was der chinesische Markt anbietet.

Wer aber unter solchen Bedingungen erwartet, dass kleine Detailhändler noch überleben können, lebt ganz einfach noch in einer Welt, die doch längst schon nicht mehr existiert.
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