Lexikon: Berufliches Vorsorge Gesetz (BVG)

Im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (kurz: Berufliches Vorsorge Gesetz, BVG) ist die zweite Säule der schweizerischen Altersvorsorge, die berufliche Vorsorge, geregelt.

Konkret wird im BVG unter anderem vorgeschrieben, dass die berufliche Vorsorge für alle Arbeitnehmer über 17 Jahren und mit einem Jahreslohn von mehr als 21'150 Fr. (ab 1. Januar 2015) obligatorisch ist. Arbeitgeber, die Arbeitnehmer mit den genannten Merkmalen beschäftigen, müssen sich einer beruflichen Vorsorgeeinrichtung anschliessen oder selbst eine errichten. Weiter regelt das Gesetz dem Arbeitnehmer zustehende Leistungen, sowie die Organisation und Finanzierung von Vorsorgeeinrichtungen.

Das Gesetz wurde 1982 vom Parlament verabschiedet und trat 1985 in Kraft.

 

Lexikoneintrag bewerten

Bitte bewerten Sie diesen Lexikoneintrag, damit wir das Lexikon gezielt weiter verbessern können. Gerne nehmen wir auch Ihre Änderungsvorschläge oder Kritik entgegen:

Bewertung:  
 
   

Kommentar / Änderungsvorschlag:* (*optional)

 
 

Vimentis finanziert sich durch die Spenden privater Gönner.
Sie können dieses Glossar/Lexikon kostenlos in Ihre eigene Webseite einbauen! Mehr Infos

Artikel wurde am 02.12.2014 aktualisiert