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1 Mia für Kultur?

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1 Mia für Kul­tur: Kul­tur- und Sport­ver­an­stal­tun​­gen ver­mehrt durch Nutz­nies­sende und Spon­so­ren finanzieren!

Weil elitäre Kulturangebote heute in hohem Masse von der öffentlichen Hand subventioniert werden, obwohl sie nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nutzt, ist die Frage berechtigt, ob nicht ein grösserer Teil der Aufwendungen von den Nutzniessenden oder Sponsoren bezahlt werden sollte. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Aufwendungen für den Passivsport.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte May 2019

Häufig geschieht diese Finanzierung über Gemeinde- und Kantonsebene. Oder mit den Swisslos-Erträgen.


Der Bund finanziert nur einzelne Instutionen wie das Landesmuseum.

Ausserdem ist es eine gute Visitenkarte, wenn man ein erstklassiges Museum oder eine Oper anbietet. Das Landesmuseum oder das bernische historische Museum werden zu grossen Teilen von ausserkantonalen oder Ausländern besucht (Einstein-Museum). Dazu bietet z.b das Landesmuseum auch Ausstelllungen an über die russsiche Revolution oder andere international ausgerichtete Ausstellungen.


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50%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte May 2019

So wie wir jeden Tag leben, ergibt schliesslich "unsere Kultur" heisst, wir müssen nicht Kultur machen, sondern wir leben Kultur.
Das braucht keine Subventionen, sondern Sponsoren welche dieses oder jene Finanzieren.
Kann ja nicht sein, dass Fussball, oder Hockey welche Berufsspieler haben, die Mio verdienen, vom Staat Bund subventioniert werden müssen....
Kunst ist eine Ausdrucksform, wie jemand das Tägliche Leben oder eben unsere Kultur, das Leben, Weltgeschehen, wahrnimmt...kann eine spezielle Form der Psycho Therapie sein..obs was nützt, andere Baustelle..


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13%
(15 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte May 2019

Sportanlässe gehören auch zur Kultur; das geht leider manchmal vergessen, Herr Schneider.


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80%
(10 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte May 2019

In der Gesetzgebung ist das Verursacherprinzip zwar bekannt. Doch darf folglich auf die Tickets bei Sportanlässen die Kosten der Polizeipräsenz resp. die Polizeiarbeit/-einsät​ze, die Räumung des Abfalls etc. gewälzt werden? Um wieviel höher wären die Eintritte/Tickets. Welches wären die Aus- und Nebenwirkungen? Könnte es sein, dass weniger Eintritte/Tickets verkauft werden? Könnte es sein, dass sich die Museen verkleinern oder zusammenlegen? Wenn ja, welche Kunstobjekte hätten dann Platz und würden Kunstobjekte in die Heimatländer zurückgegeben? Fragen über Fragen … zumal Kunst, Kultur und Sport Teile der Gesellschaft sind, welche diese Kunst, diese Kultur und den Sport geprägt haben. Ob und wo man ggf. die Gesetzgebung anpassen muss, kann man sich überlegen, wenn man von der Basis (Bundesverfassung) nach unten die Gesetze durchstöbert.


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50%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte May 2019

Die meisten "Künstler" sind im Grunde Staatsangestellte, da sie nur existieren können wenn die Allgemeinheit (Bund, Kantone, Städte) sie alimentieren. Nur wirkliche Künstler können von ihren Werken leben.


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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2019

Die Subventionen für Kultur und Sport gehört zu den Gemeinwohlaufgaben eines Staates.

Die Nutzung ist freiwillig. Der Rückfluss wird, wenn überhaupt zugeordnet und ist in den Produktpreisen und ist im Schuldengeldumlagevol​umen enthalten; denn auch dieses Geld fällt nicht vom Himmel, es wurde geschöpft!


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