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Sozialpolitik, Sozialsysteme > Altersvorsorge,

RENTENABBAU STOPPEN – AHV STÄRKEN

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Die AHV ist eine ge­niale Er­fin­dung, weil sie auf dem Um­la­ge­ver­fah­ren be­ruht. ­Beim Um­la­ge­ver­fah­ren wird im Ge­gen­satz zum Ka­pi­tal­de­ckungs­v​​​​​​​​er­fah­ren der Pen­si­ons­kas­sen nicht über Jahre Ka­pi­tal an­gehäuft; die Bei­träge wer­den so­fort für die lau­fen­den Ren­ten ver­wen­det. Ü­ber­schüs­sige Mit­tel flies­sen in den AHV-Fonds. 

Im Wesentlichen wird die AHV von den Versicherten und den Unternehmen getragen. Von der gesamten Lohnsumme werden beiden je 4,2 Prozent abgezogen. Ausserdem steuern Bund und Kantone einen geringen Teil bei. 

Deshalb kann die AHV seit bald siebzig Jahren zuverlässig Renten auszahlen – inzwischen an 2,2 Mio Versicherte. Die Zunahme der Pensionierten hat sie bisher locker weggesteckt. 

Vor der AHV-plus-Abstimmung schwingen die "Bürgerlichen" aber nun die Demografiekeule und prophezeien den Untergang der AHV. Ihr Ziel: Rentensenkungen und Erhöhung des Rentenalters.

Dabei ist ein Ausbau angesagt. Dieser ist in der reichen Schweiz nur eine Frage des politischen Willens.

Mehr hier, unter dem Titel "Mit der Säge an deine Rente":

(woz.ch/1632/​​​​​​​​ahv-plus/mit-d​e​r​-​s​a​e​g​e-an-de​in​e-​re​nt​e)​

H​el​​fen​ Sie deshalb bitte, den Rentenabbau zu stoppen und die AHV zu stärken, indem Sie u. a. zur AHV-plus-Initiative JA sagen! Die bisherigen und zukünftigen Rentnerinnen* danken Ihnen zum Voraus.

Am 10. Juli 2019 hat diese wichtige politische Thema bereits 4000 Leserinnen*. Dieses grosse Interesse ermutigt mich, meine Aktualisierungen fortzusetzen – wie es in einem BLOG ja vorgesehen ist.

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen bereits enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 2 Tagen

9. Oktober 2019

Den Schweizern schmelzen die Renten weg. Je weiter weg jemand von der Pensionierung ist, desto weniger Rentenzahlungen wird er einmal erhalten. Erstmals ist die Altersvorsorge auch unter den Jungen die Sorge Nummer eins: Die Renten künftiger Generationen werden tiefer ausfallen.

Mehr hier:
20min.ch/schwe​​iz/news/story/-Wer-e​i​ne-hohe-Rente-will-​-m​uss-auch-lange-arb​eit​en--25610629


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20%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 6 Tagen

9. September 2019

2020 wird rund die Hälfte der befragten Vorsorge-Einrichtunge​​n den Umwandlungssatz weiter senken – also den Prozentsatz des angesparten Kapitals, der den Pensionierten dann jährlich als Rente ausbezahlt wird. Die Senkungen betreffen die neu in eine Pensionskasse Eintretenden, also junge Leute.

"Die SBB Pensionskasse kürzt den Umwandlungssatz um 0.12 Prozentpunkte auf 4.96 Prozent.
Die Avadis Vorsorge AG des Technologiekonzerns ABB senkt ihn um 0.20 Prozentpunkte auf 5.65 Prozent.
Auffällig ist, dass Umwandlungssätze unter 5 Prozent (noch) selten sind. Lediglich die SBB Pensionskasse (4.96 Prozent), die Helevetia Sammelstiftung (4.76 Prozent), die Sammelstiftung der Allianz (4.88 Prozent) sowie – besonders ausgeprägt – die UBS Pensionskasse (4.50 Prozent) liegen darunter."

pk-netz​​.ch/2019/09/16/rente​n​-schrumpfen-auch-im​-n​aechsten-jahr/

​Die​ Kassen dürfen den Umwandlungssatz nur im überobligatorischen Teil der zweiten Säule senken. Im obligatorischen Teil gelten nach wie vor 6.8 Prozent für alle Versicherten. Die Kürzungen erscheinen prozentual gering, werden sich jedoch auf die Renten erheblich auswirken: Es geht um jährlich zig Hunderte CHF Einbussen – von der Pensionierung bis zum Tod.



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10%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 31 Tagen

16. September 2019

Sind Sie damit einverstanden, dass die Nationalbank mit ihrem Gewinn von 2 Mia CHF aus den Minuszinsen die Pensionskassen für den Schaden durch die Minuszinse entschädigen müssen?

https://ww​w.vimentis.ch/dialog/​readarticle/schluss-m​it-der-negativzins-po​litik-/?open=229599&j​umpto=229812


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Die AHV-plus-Initiative der SP wird durchkommen. Im Hinblick auf die eidg. Wahlen vom 20. Oktober 2019 werden offenbar die Stabilisierung von AHV und Krankenkasse als sehr wichtig eingestuft. Das meint auch eine Umfrage von GFS vom September 2019.

Mehr hier:
gfsbern.ch/de-​​ch/Detail/die-themen​-​im-wahljahr-2019-si​nd​-entscheidend

D​as permanente Engagement der Sozialdemokraten für soziale Lösungen wird also honoriert werden. (Das sagt die Umfrage nicht.)


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7%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

Am 3. Juli 2019 hat der Bundesrat bestimmt, welche Massnahmen die Reform AHV 21 enthalten soll: Er will er das Rentenniveau halten, die Finanzen der AHV bis 2030 sichern, das Rentenalter flexibilisieren und Anreize für eine längere Erwerbstätigkeit setzen. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, ihm bis Ende August 2019 dazu Botschaft und Gesetzesentwurf für die Reform AHV 21 vorzulegen.

Mehr hier:
admin.ch/gov/d​e/start/dokumentation​/medienmitteilungen.m​sg-id-75705.html


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13%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte March 2019

Weil Preise und Löhne steigen, hat der Bundesrat die AHV- und IV-Renten erhöht: 2019 steigt die Minimalrente um 10 Franken, die Maximalrente um 20 Franken. Die Kosten belaufen sich auf 430 Millionen Franken pro Jahr.

Mehr hier:
/bazonline.ch/​schweiz/standard/ab-n​aechstem-jahr-gibts-h​oehere-ahvrenten/stor​y/25950333


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11%
(19 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte March 2017

4. März 2017

Offenbar kann der Rentenabbau bei der 2. Säule nicht gestoppt werden. 2017 sind die Renten aus den Pensionskassen erstmals tiefer, weil die gesetzliche Mindestverzinsung nur für die gesetzlichen Einzahlungen gilt und nicht für höhere Einzahlungen.

Ein Ausgleich kann zum Teil durch die beantragte Erhöhung der AHV-Renten um 70 CHF erfolgen (1. Säule). Dafür scheint sich gegenwärtig im Nationalrat eine Mehrheit einzusetzen.

Welch​em Kompromiss könnten Sie zustimmen, liebe 732 Leser/innen?



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22%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Am 25. September 2016 hat die Mehrheit der Stimmenden die Initiative AHVplus abgelehnt. Wie geht es weiter?

"Als Ausgleich für Rentenverschlechterun​gen in der zweiten Säule erhöhte der Ständerat die AHV für Neurentner um 70 Franken pro Monat. Die vorberatende Kommission des Nationalrats lehnte mit den Stimmen von SVP, FDP und GLP diesen Zuschuss ab."

(tagesanzeige​r.ch/schweiz/standard​/steigt-das-frauenren​tenalter-auf-65/story​/19710369)

Es besteht also nur die Chance für eine kleine Erhöhung der AHV-Rente – und nur für die Neurentner.

Nur die Neurentner zu beglücken, wird schon juristisch nicht gehen. Will man, dass dies das Bundesgericht sagen muss?


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18%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

In der Schweiz hätten über 40000 Haushalte von Rentnerinnen und Rentnern laut Pro Senectute nicht genug Geld, um die Miete zu bezahlen. Grund dafür seien aber nicht die Mietpreise, sondern die limitierten Ergänzungsleistungen.​​

(luzernerzeitung​.​ch/nachrichten/schw​ei​z/schweiz-sda/Geld​sor​gen-bei-40-000-Se​nior​en-Haushalten;ar​t4644​7,835753)

Ne​in, der Grund ist vor allem die Ablehnung der Rentenerhöhung.


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78%
(18 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2016

Rudolf Oberli sagte Vor 16 Stunden

Ich habe auch die AHV für meine Eltern und Grosseltern mitfinanziert.

Für​​ junge Leute mit tiefem Anfangslohn macht die Mehrbelastung nur 4 Café crème im Monat aus, die sie allenfalls nicht mehr auswärts konsumieren können.

__________​​_______​____________​_​________​__
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Willi Frischknecht sagte gerade eben

Diskussionsre​​​geln
Art. 4
Jeder Beitrag darf nur einmal veröffentlicht werden. Mehrfache Veröffentlichung in einem oder verschiedenen Blogs ist nicht erlaubt.
___________​​________​___________​_​_________​

Den obigen Kommentar haben mindestens schon in einem anderen Kommentar einkopiert.

Auch wenn sie permanent unliebsame Kommentare löschen sollten sie sich zumindest an die Diskussionsregeln halten. Wenn andere dagegen verstoßen reklamieren sie doch auch.


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17%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Ich habe auch die AHV für meine Eltern und Grosseltern mitfinanziert.

Für junge Leute mit tiefem Anfangslohn macht die Mehrbelastung nur 4 Café crème im Monat aus, die sie allenfalls nicht mehr auswärts konsumieren können.


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65%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2016

Weise Worte eines Genossen mit Durchblick...

Gesc​hlossen kämpft die Linke für ein Ja zur AHV-Initiative der Gewerkschaften. Nun widersetzt sich der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch der Parteiparole.
Seine Genossen reagieren schockiert.

«Die AHVplus-Initiative löst die strukturellen Herausforderungen der Altersvorsorge nicht. Ganz im Gegenteil: Die geforderte Giesskannenlösung - 10 Prozent mehr Rente für alle - verschärft diese zusätzlich.».......
​Hier der ganze Bericht.
http://www.​blick.ch/news/politik​/sp-jositsch-kaempft-​gegen-linke-initiativ​e-genossen-schaeumen-​ahv-analphabet-id5492​004.html



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17%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Die AHV ist weniger den Risiken an der Börse ausgesetzt als die 2. und die 3. Säule. Zudem ist sie solidarischer, weil Reiche mehr zahlen müssen. Eine Anpassung der AHV-Renten an die Löhne ist seit langem nötig.

Deshalb wächst die Zustimmung zu "AHVplus".


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25%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Eine allfällige theoretische Erhöhung des Rentenalters ist keine Alternative zum praktischen Vorschlag "AHV-plus".

Wie soll man denn in unserem Land nach 63/65 länger arbeiten, wenn man bereits ab 50 nicht mehr angestellt wird?

Erst mit 80 steigen die Chancen wieder: Da hat man noch die Möglichkeit, Papst zu werden.


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29%
(21 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2016

Die Sozialkommission des Nationalrats entschied sich am 19. August 2016 für die Einführung des Rentenalters 67, zu dem die Stimmberechtigten nie JA sagen werden – ein Steilpass für die "AHV-plus-Initiative"​​. Danke!

(bazonline.​​ch/wetter/allgemeine​l​age/das-rentenalter​-6​7-ist-eine-reine-p​rov​okation/story/241​6712​9)


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