Sprache: F
Aussenpolitik > EU,

Besteuerung Grenzgänger

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

In den letz­ten Tagen ist be­kannt ge­wor­den, dass selbst Aus­sen­mi­nis­ter Ig­na­zio Cas­sis das berühmte neue Ab­kom­men mit Ita­lien über die Be­steue­rung von Grenz­gän­ger als "tot und be­gra­ben" be­trach­ten würde.

 

Wirklich? 2020 sind es fünf Jahre Warteschleife für diesen Vertrages, dessen Unterzeichnung bereits 2015 als "bevorstehend" bezeichnet wurde! 

Und in der Zwischenzeit, im Namen des zu unterzeichnenden Abkommens - oder besser unter dem Vorwand des zu unterzeichnenden Abkommens - haben die schweizerischen Kniebeugen vor dem südliche Europaland bis zum bitteren Ende weiter gemacht. Die Nationalrätin Pantani hatte einen Antrag gestellt nächtlich die kleinen Grenzübergänge gegen Italien (wegen Kriminalität) zu schliessen. Der Antrag wurde vom Parlament abgelehnt, weil man das Abkommen nicht gefährden wollte.

 

Offensichtl​ich kennen die EU -Länder die Schweizer Politiker und Diplomaten gut und sie lachen: Sie halten den Vertrag in der Schwebe, lassen glauben, dass eine Unterschrift immer möglich ist, und lassen die Schweizer ("die so dumm sind und nichts merken") nach ihrer Pfeife tanzen.

 

Jeder denkende Menschen diese Mechanismen verstehen. Damit sollte alle auch das Problem des Rahmenabkommens verstehen.

 

Seit Jahren produzieren sich die Euroturbo-Bundesbürok​raten in dieser schmutzigen Erpressung selbst und behaupten: "Wer die Nachbarrepublik ärgert, vor allem wenn die üblichen Tessiner die bösen Buben und Mädchen sind, der übernimmt die Verantwortung für das Scheitern der Verhandlungen über das neue Steuerabkommen für die Grenzarbeiter".

 

Doc​h wenn nun selbst Cassis glaubt, dass die Vereinbarung über die Besteuerung von Grenzarbeitern begraben ist, ist für die Nachbarn im Süden die Erholung vorbei. 

Denn diese Nachricht implementiert Konsequenzen:

 

Man sollte offiziell erklären, dass die Verhandlungen gescheitert sind durch das Verhalten von

Italien und das Übereinkommen von 1974 einseitig kündigen.

 

Das Tessin muss die Auszahlung der Grenzpendler-Rückerst​attungen sperren. Dies würde in einem normalen Land geschehen.

In einem Land, dessen Herrscher die EU-Beamten sind (weil es ihnen gelingt immer wieder zu erpressen), könnte es jedoch anders sein. 

 

Die Wetten sind offen.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




27%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2019

Wir bezahlen weder Steuern noch Abgaben, diese Erkenntnisse sollte im 21. JH. endlich den Geist befruchtet haben.
Die administrierten Pflichtpreisanteile für das Gemeinwohl-, Soziale und Gesundheit sind in den Leistungen enthalten und die daraus entstehenden Wirtschaftseinnahmen,​ müssten wieder direkt von der Wirtschaft an die Berechtigten zurück gegeben werden. Dies gilt auch für den Staat als Leistungserbringer.

Paradigma Wechsel von Wohnort zur Quelle (Tausch der gegenseitigen Leistungen mit der Promotion Geld).
Schwer zu verstehen? Sicher nicht, man muss nur das Denkvermögen aktivieren und nicht den Betrügereien des Gesetzgebers und Justiz nacheifern, welche die betreute Bildung unterstützt!

Die OECD geht endlich in diese Richtung, wobei nur der Gewinn als Parameter genannt wird. Der Betrug infiziert mit dem Virus Zahler, soll weitergehen und die Menschen als Phantome werten. Die Geldschöpfung in Umlage alimentiert die Systeme, nicht wir Erwerbstätigen! Wir tauschen die gegenseitigen Leistungen, mit der Promotion Geld, nicht mehr und nicht weniger.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1