Gesellschaft > Sonstiges,

Kavanaugh - Wo blieb das wichtige Argument?

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Kavanaugh - Wo blieb das wich­tige Argument?

Soweit der Verfasser den Überblick über die Berichterstattung der Medien zum Fall Kavanaugh hat, stellte er schockiert fest, dass in der hysterischen Debatte ein wichtiges Argument fehlte: Die Tatsache, dass Kavanaugh das Vergehen als 17-jähriger, mit anderen Worten während seiner Pubertät begangen haben soll. Es ist durchaus möglich, dass er die Vergewaltigung versuchte und sich nicht mehr daran erinnert.  Aber es geht nicht um das, sondern darum, dass er fast 40 Jahre nach der Pubertät dafür bestraft werden sollte.

Viele Millionen Männer (und Frauen) haben diese Übergangsjahre vom Kind zum Erwachsenen als sehr schwierige Zeit in Erinnerung und würden heute arbeitslos herumsitzen, statt geschätzte Mitglieder der Gesellschaft sein, würde man sie nachträglich für ihre "Jugendsünden" mit Berufsverboten zur Rechenschaft ziehen.  Aber in den USA ging es ja gar nicht wirklich um eine Vergewaltigung, an die sich das weibliche Opfer zur  politisch nützlichsten Zeit erinnerte, sondern um einen politischen Machtkampf. Nur haben diesmal die Republikaner in der Schlammschlacht den Sieg davon getragen, und nicht, wie damals bei den sexuellen Eskapaden „ihres“ US Präsident Clinton, die Demokraten.

Um Verleumdungen vorzubeugen, zu der jede andere Meinung im Zeitalter der "politischen Korrektheit" benutzt wird, eine Klarstellung: Selbstverständlich ist Vergewaltigung nicht tolerierbar, und gehörte bestraft. Aber „Jugendsünden“ dürfen nicht 40 Jahre später im politischen Kampf verwendet werden. Deshalb hat es der Verfasser der Schweiz bis heute nicht verziehen, dass der staatsmännische Walter Bringolf, damals Präsident der SPS, wegen seiner früheren Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei nicht in den Bundesrat gewählt wurde. Das war unser „Fall Kavanaugh“.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

50%
(2 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 28 Tagen

Die ganze Angelegenheit erinnert mich an Jürg Kachelmann, dem wurde auch mit falscher Beschuldigung seine Existenz zerstört.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(5 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2018

Natürlich steht bei einigen hier jeder als Krimineller wenn nur einige Klagen erheben, die Schuld muss nicht mehr nachgewiesen werden. Jeder ist Schuldig bis er seine Unschuld nachweisen kann,

Es gehört zu den Menschenrechten, dass jeder Angeschuldigte sofort als Schuldig zu gelten hat, die Schuld nachzuweisen verstösst gegen die Menschenrechte !

Blöd gefragt; Warum hat keine der Damen diesen Richter angeschuldigt als er Richter am Bundesberufungsgerich​t im District of Columbia.wurde ?
Weil es vielleicht jetzt politisch organisierte Anklagen sind ?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

60%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2018

Wenn Demokraten, Linke und Frauen jemandem schaden wollen oder ein Amt verhindern wollen können sie bequem Anschuldigungen von sexueller Gewalt, vor 20, 30, 40 Jahren in die Welt setzen. Niemand kann die Wahrheit überprüfen und etwas wird mit Sicherheit am Angeschuldigten kleben.


Billiger​ kann man keine Existenzen zerstören.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

63%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2018

Wer ohne Sünde ist ,werfe den ersten Stein.

Wer nicht in einem Kloster war ohne Drogen, Alkohol oder Sex kann gerne vortreten.

Der Senat hat keine strafrechtlichen Kompetenzen und kann auch nicht aufklären, was nun in den 80-Jahren war oder nicht.

Letztlich ist das ein politischer Prozess und die Reps waren in der Mehrheit. Zeit für die Dems, abseits von Obama Wahlen zu gewinnen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



45%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2018

Herr Michel ist wohl ein ganz Schlauer. Hat er wohl beide Anhörungen gehört?

Da war zuerst die Psycho-Professorin, die zur Anhörung erst später als vorgesehen kommen konnte, weil sie behauptet hat, sie hätte Flugangst und könne wegen ihres Traumas vor 36 Jahren nicht mit dem Flugzeug antraben. Warum sie allerdings ansonsten nachgewiesenermassen problemlos an Meetings oder bei sonstigen Gelegenheiten jeweils fliegen kann, ist nicht bekannt. Dass sie es kann ist aber bekannt.
Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein war schriftlich seit Monaten über die Vorwürfe orientiert. Trotzdem hat sie diese nicht gemeldet um erst in letzter Minute damit herauszurücken. Sie wollte damit den Prozess bis nach den Zwischenwahlen im November hinauszögern in der Hoffnung danach eine Mehrheit im Kongress für die Verhinderung Kavanaugh’s zu erhalten.

Frau Ford wurde von einem ganzen Profiteam gebrieft, wie sie sich am besten verhalten soll. Mit brüchiger Gurrstimme hat sie den Tränen nah verzapft, wie der böse Richter sie als Teenager „vergewaltigen“ wollte und wie sie ihr ganzes Leben darunter gelitten habe. Nur wo genau, wann genau und an alle sonstigen wichtigen Details konnte sie sich „leider“ nicht mehr erinnern. Beweise oder Zeugen gibt es schon gar nicht.

Trotzdem wurde sie mit grosser Rücksichtnahme und Mitgefühl befragt und ihr Schwanengesang wurde als mutig, bewegend und glaubwürdig bezeichnet. Sie sei eine Kämpferin gegen eine von bösen Männern beherrschte Welt.

Dagegen ist die „Anhörung“ des Angeklagten eine miese aggressive und von vornherein schuldsprechende Angelegenheit. Die gefälligen Umgangsformen gegenüber Ford galten für Kavanaugh nicht. Er wurde wie ein Schulbub abgekanzelt und von den Demokraten wie ein bereits Verurteilter behandelt. Der Senator Blumenthal (der selber über seinen angeblichen Einsatz in Vietnam faustdick gelogen hat) fragte ihn: Ihnen ist der Ausdruck „einmal Lügner immer Lügner“ doch bekannt?
Kunststück,​ dass der Mann da teilweise etwas ungehalten wurde.

Als Senator Flake nach der Anhörung vernehmen liess, er würde für Kavanaugh stimmen, verfolgten ihn zwei von George Soros finanzierte Frauen bis in den Lift und schrien, für ihn würden alle Frauen keine Rolle spielen. Und: „Sie erlauben einem Mann, der sich tatsächlich Übergriffe gegen eine Frau zuschulden kommen liess, als Richter im Supreme Court Einsitz zu nehmen, das ist schrecklich. Denken Sie an Ihre Kinder!“ Sie machten aus der Anklage einfach eine Tatsache, obschon überhaupt nichts bewiesen war. Natürlich war zufällig eine Kamera zugegen. Und natürlich gab es dazu sofort Lobeshymnen im Internet für die beiden „Heldinnen“. „Wir lieben Euch über alles“ twitterte „Make the Road Action“ und #me too über die „Lift-Guerillas“.
„ USA Today“ (nationale Tageszeitung) fand sich dabei nicht einmal zu schade Kavanaugh quasi als Pädophilen zu bezeichnen als sie schrieb: „Glaubwürdig angeklagte Sexualstraftäter sollten keine Jugendbaseballmannsch​aften trainieren, egal ob Mädchen oder Jungen“, dazu ein Foto das Kavanaugh als Trainer eines Mädchenteams zeigt. (Baseball ist sein grosses Hobby).
Wer am Montag das Wort „kill“ in die Twitter Suchoption tippte, bekam als erste Empfehlung den Hashtag #KillKavanough serviert.

Das Ganze war ein Hohn und zeigt einmal mehr, dass den Demokraten jedes Mittel recht ist, um ihren Wahlfrust loszuwerden.
Zum Glück hat es nicht geklappt. Und die Demokraten sollten jetzt ihre Klappe halten. Tun sie aber nicht. Inzwischen sind jene Demonstrationen und gar ein sogenannter „Schlampenmarsch“ durchgeführt worden um zu zeigen, dass sie Männer grundsätzlich allesamt für Sexisten halten und als Feinde betrachten.

Total krank…



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

33%
(9 Stimmen)
adrian michel sagte October 2018

Lieber Herr Frick

Ihr Profilbild hat mich glauben lassen, dass Sie den Begriff „Respektsperson“ noch kennen würden.

Ein Bundesrichter in der Schweiz sollte beispielsweise eine Respektsperson sein. Würden Sie sich jemanden, der unter begründetem Verdacht steht, dass er in seiner Jugend ein Kokain-dealer, ein Betrüger oder ein Hausbesetzer gewesen ist im Bundesgericht wünschen?

Und das wäre dann noch nicht mal der Verdacht auf ein Gewaltverbrechen. Die Aussagen Dr. Christine Blasey Ford wurden allseits als sehr glaubhaft eingestuft. Sie ist bloss eine von mehreren Frauen, die ähnliche Anschuldigungen erhoben.

Vielleich​t kann man einen Hausbesetzer noch als Jugendsünder bezeichnen. Aber wenn Sie die Wahl zwischen einem möglichen Gewaltverbrecher und einem gänzlich unbescholtenen Richtern hätten? Fragen Sie hier ERNSTHAFT nach „wichtigen Argumenten“?

Wolle​n Sie sich bitte etwas besser informieren und schon nur das Verhalten der „Respektsperson“ im Hearing auf sich wirken lassen -> https://www.youtube.c​om/watch?v=l5BvL5uLrX​U?

Und BITTE denken Sie noch etwas reiflicher über den Begriff "Gewaltverbrechen" nach bevor Sie über „schwierige Zeiten“ „Jugendsünden“ und „Berufsverbot“ philosophieren!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

55%
(11 Stimmen)
Alex Müller sagte October 2018




Ob eine Vergewaltigung in der prüden USA als "Jugendsünde" abgetan wird, müssen wir denen überlassen.
(In der Schweiz ist es keine).
Der frisch Gewählte wurde vom Präsidenten vorgeschlagen. Und als Präsident hätte er für dieses wichtige Amt auch jemand auswählen können, der nicht so umstritten ist. Kavanaugh ist wegen seiner abwertenden Haltung zu den Schwarzen Bürgern Amerikas schon bekannt . Ihm wurde auch vorgeworfen, zu Wutausbrüchen und Beschimpfungen zu neigen. > Aber gerade das wird Trump besonders gut gefallen haben . Das ganze ist eine weiterer Schritt von der Demokratie zu einer "Demokratur".


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2018

Die Dems hatten nichts anderes, dass sie als Minderheit hätten tun können.

Letztlich haben die Reps 2016 klar gewonnen und nun nutzen sie ihre Macht. Das würden die Dems auch tun.

Was die Dems machen können: Wahlen gewinnen, auch in den Midterms, was unter Obama versäumt wurde bzw. die Obama-Wähler hatten besseres zu tun.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

54%
(13 Stimmen)
beb rofa sagte October 2018

Herr Bender,
wie heisst es doch so schön:
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Ich finde auch, dass Herr Kavanaugh nicht geeignet ist für dieses Amt, das hat aber nichts mit seinen Jugendsünden zu tun.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2018

Eine Vergewaltigung ist keine Jugendsünde, Herr Frick! Scheinbar sind bei Ihnen alle Vergehen während der Pubertät, auch Mord, einfach nur Jugendsünden. Nein der Charakter verändert sich wenig, die Grundhaltung gegenüber Frauen, oder einfach Schwächeren, bleibt!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?