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Verkehr > Luftverkehr,

«Schleichender Ausbau am Altenrhein»

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Ab März 2016 ver­keh­ren täg­lich vier an­statt wie bis anhin drei Flüge nach Wien und wie­der zurück. Ta­ges­be­zo­gen immer noch we­nig, aber ins­ge­samt eine Stei­ge­rung um ein gan­zes Drit­tel. Um­ge­rech­net sind das min­des­tens 400 lär­mige Flug­be­we­gun­gen zu­sätz­lich pro Jahr. Diese Zahl lässt mich und hof­fent­lich auch Sie nun doch auf­hor­chen. Ge­nauso wie die Ankün­di­gung des neuen CEO, dass zu­sätz­li­che Des­ti­na­tio­nen in Grie­chen­land und Spa­nien an­ge­flo­gen wer­den. In Zu­kunft werde die­ser Markt wei­ter aus­ge­baut, so der Ge­schäfts­füh­rer weiter.
 
Natürlich hat die kan­to­nale Po­li­tik nur wenig Ein­fluss­mög­lich­ke​it auf ein Pri­vat­un­ter­neh­me​n. Sie kann und muss aber den an­gekün­dig­ten fi­nan­zi­el­len Rück­zug des Bun­des und seine Aus­wir­kun­gen ver­kehrs­po­li­tisch​ kri­tisch be­glei­ten. Denn auch das könnte ein schlei­chen­der Ab­schied vom un­be­deu­ten­den Re­gio­nal­flug­platz​ sein!
Viel mehr Ge­wicht hat da der po­ten­zi­elle Kun­de. Er weiss, dass An­ge­bot und Nach­frage den Preis be­stim­men. Aber eben auch, dass die Nach­frage das An­ge­bot be­ein­flusst. Ein Ver­zicht auf au­gen­schein­lich be­queme Fe­ri­en­flüge oder Kurz­rei­sen ab Al­ten­rhein ins Nach­bar­land kommt mir da in den Sinn. Dies käme uns lärm­ge­plag­ten An­woh­nern, den ge­nies­sen­den Tou­ris­ten, aber auch den zahl­rei­chen Tier­ar­ten am und im öst­li­chen Bo­den­see zugute.
 

[redaktione​ll an­ge­pas­s­ter ver­öf­fent­lich­ter Le­ser­brief vom 05. Fe­bruar 2016 zum Artikel
«Mehr Pas­sa­gie­re, we­ni­ger WE­F-Jets» ­Tag­blatt​ Aus­gabe vom 28. Ja­nuar 2016]

Florian Mehnert
Kantonsratska​ndidat SP, Liste 05.08 Wahlkreis Rorschach
Halden 32, 9422 Staad/Thal

Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




60%
(5 Stimmen)
Florian Mehnert sagte February 2016

... ich zitiere aus der PGV vom Bazl 12/2015 für den Neubau Hangar C6:

".... Auf der Grundlage dieses Urteils erstellte die Gesuchstellerin einen Masterplan, welcher die in Zukunft möglichen Bauprojekte auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein aufzeigt. Es handelt sich hierbei um diverse Neubauten (Parkhaus, Terminal, Treib- stofflager, Hangars, Helipads, Tankstelle etc.) wie auch um Ausbauten (Parkplätze und Tarmac)."


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43%
(7 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2016

Ja Herr Mehnert.
Es erstaunt einen schon wie Politiker ticken, kaum wollen diese in ein Amt schreiben sie hier in diesem Blog über jeden Blödsinn nur um auf sich aufmerksam zu machen.
Dieser Flugplatz ist schon seit 1927 dort und da kann schon mal ein Flugzeug starten oder landen. Die paar Flieger sind nun wirklich nicht der Rede wert.



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50%
(6 Stimmen)
Florian Mehnert sagte February 2016

Ihre Meinung Herr Frischknecht. Ich habe die meinige. Einen Dank für Ihre offenen Worte.

Mal grundsätzlich: Es geht ja bei einem (Politiker-)Blog auch darum in Erfahrung zu bringen, welche Meinungen und Ansichten die Kandidaten/Kandidatin​nen vertreten. Allein vom Namen, Jahrgang, Berufsausbildung sowie Wohnort auf der Wahlliste lässt sich kaum auf einen Typus schliessen.

Ich gehe das Risiko ein, dass ich Menschen treffe die nicht einer Meinung sind wie ich - so wie sie. Andere scheuen das Risiko und sagen lieber nichts.


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20%
(5 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2016

Tja Herr Frischknecht

Ist leider so und vorallem scheint man hier einfach zu schreiben, mit angeblichem Interesse. Aber auf Ihre Aussage möchte man sich dann nicht äussern, denn korrekterweise ist es nun mal so. Wer dahin gezogen ist und den Fluglärm noch nicht gekannt hat (also neu für ihn ist) der dürfte nun schon zwischen 80 und 90 Jahren alt sein.

Ich definiere es nun einfach mal in der Aussage von Herr Mehnert.

"Dieser Flugplatz ist zu klein und in geringer Bedeutung, dass man sich darüber Gedanken machen müsste ob ein oder zwei Flugbewegungen mehr oder weniger einen Diskussions-Sinn ergeben können"

Was mich aber ärgert ist, dass man eine solche Einstellung haben kann und es sogar noch öffentlich deklariert, dass es ihm egal ist, wenn der Fluglärm einfach an einem andern Ort ist. Und daher war mein erstes Vote "...will man einfach wieder etwas vor seiner Haustüre weg haben, was einem stört."


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60%
(5 Stimmen)
Paul Rohner sagte February 2016

Dany Schweizer

Richtig,​ die Gemeinde Hohenems Oesterreich wollte den Flugverkehr weg haben, die Altenrheiner Bürger sind nun die Opfer.


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60%
(5 Stimmen)
Florian Mehnert sagte February 2016

Herr Dany Schweizer
Wahrschein​lich hegen Sie persönliche Abneigungen gegen mich oder unsere Partei. Anders kann ich mir Ihre Verdrehungen nicht erklären.

So steht in meinem Artikel z.B., dass die Nachfrage das Angebot beeinflusst. Wenn Sie weiterdenken (wollen) dann fällt Ihnen auf, dass dann - ohne Nachfrage - der zusätzliche 4. Flug überflüssig wird und nicht z.B. nach Zürich Kloten verlagert werden muss.


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33%
(6 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2016

Herr Rohner richtig ist das Gaisau AT gerne den Flugplatz weg hätte, nicht Hohenems. Aber neben der paar Linienflüge hat Pilatus ein Wartungszentrum und diese braucht eben eine Piste.
Herr Mehnert frei nach dem Sankt-Florian-Prinzip​ die Linienflüge verlagern, dass ist nun wirklich dass was man von Ihrer Partei kennt.


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60%
(5 Stimmen)
Florian Mehnert sagte February 2016

....eben nicht (fett) verlagern sondern vermeiden. Auch Sie missverstehen mich bzw. mein Votum. Ich hoffe nicht absichtlich.

Der heilige Sankt Florian (ohne Prinzip) ist aber auch Schutzpatron der Feuerwehr. Auch der Flughafenfeuerwehr!


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0%
(2 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2016

Herr Mehnert

Es ist keine persönliche Abneigung gegen Ihre Partei, ich habe mir lediglich erlaubt die Grundsätze der Partei welcher Sie angehören aufgrund Ihrer hier definierten Darstellung zu hinterfragen.

Wenn​ keine Nachfrage vorhanden wäre für diesen "4. Flug" würde der Betreiber sicherlich keinen solchen Ausbau vorsehen.

"....ebe​n nicht (fett) verlagern sondern vermeiden"

Sie scheinen noch immer davon überzeugt zu sein, dass mittels Verhinderung eine Vermeidung entsteht. Nun... auch bei Politikern soll es ja Menschen geben, die diesem Irrglauben noch immer verfallen sind.

Aber wenn wir (wie das Ihre Partei vorsieht) der EU beitreten, erledigt sich das doch automatisch. Ihre Vermeidung der Flüge wird dann sicherlich nach Stuttgart verlagert.


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Seite 1 von 1




50%
(6 Stimmen)
Florian Mehnert sagte February 2016

[... Region Winterthur fährt die Polizei und Ambulanz (durch die ganze Stadt) weit über 30 Einsätze mit Blaulicht und Sirene. Das sind weit über 10'000 lärmige Einsätze pro Jahr (ohne Stadteinsätze) welche die Anwohner ertragen müssen...]

Was geht mich Winterthur an? Ich und meine Familie wohnen und leben hier! Ich kandidiere hier!
Also politisiere ich hier!

Winterthur ist zudem die 6. grösste Stadt der Schweiz mit über 100'000 Einwohnern.
Altenrhe​in ist (ausser dem Flughafen und dem Autobahnanschluss) ländlich geprägt. Zudem sind rundherum Schutzgebiete vorhanden. In Winterthur "nur" Fruchtfolgeflächen und ein paar Rebberge von geringerer Bedeutung als in Thal.


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43%
(7 Stimmen)
Florian Mehnert sagte February 2016

[...man einfach wieder etwas vor seiner Haustüre weg haben, was einem stört.]

Wer hat das gesagt? Sie legen mir da etwas in den Mund Herr Schweizer. Mit dem Beitrag erhebe ich lediglich den Finger. Dort ein paar Flüge mehr, hier ein neuer Hangar und bitte noch ein neues Museum mit Dachteresse. Wegschauen und nichts sagen gehört nicht zur Politik. Sondern die Diskussion von Richtungen und Alternativen. Das tue ich hier.

Fakt ist doch, dass vornehmlich österreiische Geschäftsleute aus der Schweiz nach Wien fliegen, da das ab Hohenems politisch nicht mehr gewollt ist. 70% der Reisen sind geschäftlicher Art zumeist von Grenzgängern. Wussten Sie das?



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33%
(6 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2016

Herr Mehnert

Das ist wieder mal typisches Verhalten. Wegen rund 3-4 oder vielleicht künftigen 5-7 An- und Abflügen will man einfach wieder etwas vor seiner Haustüre weg haben, was einem stört.

In Region Winterthur fährt die Polizei und Ambulanz (durch die ganze Stadt) weit über 30 Einsätze mit Blaulicht und Sirene. Das sind weit über 10'000 lärmige Einsätze pro Jahr (ohne Stadteinsätze) welche die Anwohner ertragen müssen. (und es werden immer mehr dank mehr Menschen, verfehlter Kriminalitätsbekämpfu​ng usw.

Jeder der in die Region Altenrhein gezogen ist, war sich bewusst, dass da ein Flugplatz ist. Und heutige Flugzeuge werden immer leiser und umweltfreundlicher, somit nimmt also die Belastung ab und nicht zu.

Suchen Sie sich doch bitte ein sinnvolles Thema, welches Sie zum Anlass Ihrer Kandidatur nehmen möchten. Zum Bsp. der schleichende Arbeitsstellenabbau bei der Stadler in Altenrhein oder der schleichende Abbau der SFS von Schweizer-Arbeitsstel​len. Bei beiden Firmen werden pausenlos Schweizer ausgetauscht mit Grenzgängern. Das wäre ein Thema, welches Ihre Region sicherlich mit Freuden in Ihrem Thema finden würden. (Der Kampf um die Arbeitsplätze der Schweizer Steuerzahler, welche nicht nur Einkommenssteuern bezahlten, sondern auch in der Region Umsatz generieren, was Grenzgänger nur bedingt tun)


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