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SCHLUSS MIT DER NEGATIVZINS-POLITIK !

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EZB, SNB und Bank of Japan haben die Leit­zin­sen nun auf unter Null ge­senkt. Es kann nicht so wei­ter­ge­hen. Das bringt u. a. unsere AHV und unsere Pensionskassen in Gefahr.

"Das Man­dat der SNB ist in Ar­t. 5 des Na­tio­nal­bank­ge­se​​​​t­zes (NBG) de­fi­niert, dass die Na­tio­nal­bank die Geld- und Währungs­po­li­tik im Ge­sam­t­in­ter­esse des Lan­des führt, Preis­sta­bi­lität ge­währ­leis­tet und dabei der kon­junk­tu­rel­len Ent­wick­lung Rech­nung trägt. Die SNB ist ver­pflich­tet, für sta­bile Preise zu sor­gen. Eine An- oder Auf­he­bung der Ne­ga­tiv­zin­sen ist grundsätz­lich also erst dann zuläs­sig, wenn sich das nicht ne­ga­tiv auf die Preis­sta­bi­lität aus­wirkt. Al­ler­dings stellt sich ju­ris­tisch ge­se­hen die Fra­ge, ob diese Ziel­vor­gabe nicht im Wi­der­streit steht zur Auf­gabe der SNB, einen Bei­trag an die Sta­bi­lität des Fi­nanz­sys­tems zu leis­ten. Ne­ga­tiv­zin­sen be­feu­ern die Kre­dit­ver­gabe im Hy­po­thek­ar­be­reic​​​​h und damit die Ge­fahr von Kre­dit­aus­fäl­len bei stei­gen­den Zin­sen oder sich ein­trü­ben­der Kon­junk­tur. Aus­ser­dem wird bis­wei­len ar­gu­men­tiert, die Ver­mö­gens- und vor allem die Im­mo­bi­li­en­preise​​​​ seien während der Ne­ga­tiv­zin­s­phase​​​​ ge­stie­gen; das Preis­ni­veau sei ge­rade wegen der Ne­ga­tiv­zin­sen nicht «stabil»."

Nach:

nz​​​z.ch/wirts​chaft/sc​h​w​eizerische-​natio​na​lb​ank-sollte-n​eg​ati​vzi​nsen-nicht-au​​fge​ben-​ld.1508671

 
Die​​ Negativzinsen sind schon lange kontraproduktiv. Dies​​​​e herkömmliche Art der Notenbanken, Inflation und Deflation steuern zu wollen, funktioniert so nicht mehr. Seit Jahren ist weltweit zu viel Geld gedruckt worden, vor allem durch die USA. Nun hilft nur noch eine konsequente Begrenzung der Geldmenge.
 
"(...) W​​​​ährend sich die amerikanischen Banken dank den Zinseinnahmen rasch von der Bankenkrise erholten, schmälern die Negativzinsen die Gewinne der europäischen Banken. Wen erstaunt es, dass die amerikanischen Banken vor Kraft strotzen und die europäischen an Auszehrung zu leiden scheinen? Die Negativzinsen schwächen nicht nur das für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklun​​​​g notwendige Bankensystem, sondern verzerren auch den internationalen Wettbewerb.

Diese Überlegungen müssten eigentlich ausreichen, um einen Schlusspunkt unter die Negativzinspolitik zu setzen. Wenn man dann noch die übrigen, immer deutlicher werdenden negativen Folgen der Negativzinspolitik (Gefährdung der Sozialwerke, Einkommens- und Vermögensumverteilung​​​​, Preisblasen auf den Wertpapier- und Immobilienmärkten und starker Anstieg der Verschuldungsquote) in Betracht zieht, lässt sich nicht nachvollziehen, weshalb die Notenbanken unverdrossen an den Negativzinsen festhalten. (...)"

Nach:

nzz.ch/w​​​​irtschaft/negativz​i​n​s​en-sind-laengst​-k​on​tr​aproduktiv-l​d.1​508​665​

 
Eine unheilige Allianz aus SP und SVP will den Pensionskassen die zwei Milliarden Franken geben, welche die Nationalbank mit diesen Strafzinsen einnimmt. Sind Sie mit dieser Forderung einverstanden, liebe Leserinnen*?
 

Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 28 Tagen

Negativzinsen helfen im Moment (zu) hoch verschuldeten Staaten über die Runden ...

Die Liste der Länder nach der sog "Staatsschuldenquote"​ gibt einen Überblick über die Staatsverschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt (BIP) im Jahr 2017:

1.Japan, 2. Griechenland (EU), 3. Libanon, 4. Jemen, 5. Barbados, 6. Italien (EU) ...
de.wikipedia.org​/wiki/Liste_der_Lände​r_nach_Staatsschulden​quote#Weblinks

In einer weiteren Länderliste wird die sog. "Nettostaatsschuldenq​uote" (= Verschuldung minus Forderungen) angegeben (2017):

1. Japan, 2. Libanon, 3. Jemen, 4. Italien (EU), 5. Kap Verde, 6. Portugal (EU) ...
de.wikipedia.org​/wiki/Liste_der_Lände​r_nach_Staatsschulden​quote#Länder_nach_Net​tostaatsschuldenquote​


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30%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 28 Tagen

18. September 2019

Weshalb wollen Kryptowährungen an die Stelle von staatlichen Währungen treten?
Der grösste Unterschied von Kryptowährungen gegenüber traditionellen Währungen ist, dass sie nicht an die Geldpolitik eines Landes gekoppelt sind und nicht Notenbanken das exklusive Recht haben, diese Währungen auszugeben. Die Anzahl der Bitcoins zum Beispiel ist bei 21 Millionen gedeckelt. Dies soll eine Inflation verhindern (oder eben Minuszinsen). Die Notenbanken können dagegen – wie in den vergangenen Jahren gezeigt – ohne Obergrenze Geld schöpfen, wenn das ihre Geldpolitik verlangt.

Die Befürworter von Kryptowährungen sind von dem demokratischen Aufbau des Systems ohne staatliche Kontrolle überzeugt. Keine Notenbank kann hier beispielsweise eingreifen und die Staatsschulden über die Notenpresse finanzieren – und später inflationieren. Dank der Blockchain sind die Kryptowährung Bitcoin und ihre Schwesterwährungen fälschungssicher und anonym. Transaktionen mit Kryptowährungen sind durch das Ausschalten von Intermediären rascher und günstiger.

Nach:
​nzz.ch/finanzen/bitco​in-kryptowaehrungen-i​m-ueberblick-ld.13364​77#subtitle-wie-argum​entieren-krypto-enthu​siasten


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30%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 28 Tagen

Seit der Bankenkrise in den USA ist viel zu viel Geld gedruckt worden, das nun nicht mehr angelegt werden kann, also auch nicht verzinst.

Welche Zentralbank hatte im Verlauf 2007 bis 2012 die grösste Ausweitung der Geldmenge, in absoluten Zahlen, in ihrem Währungsraum zu verantworten? – Die weitaus massivste Bewegung hat sich in China abgespielt. Dort ist die Geldmenge von umgerechnet 5,474 Billionen US-Dollar in diesen fünf Jahren auf 14,496 Billionen Dollar hochgeschnellt; ein Wachstum von 127,8 Prozent in Lokalwährungen oder 164,8 Prozent in Dollar. Dagegen ist die Geldmenge im US-Dollar im beobachteten Zeitraum nur um 25 Prozent auf 11,774 Billionen gestiegen, während sie sich in der Eurozone sogar nur um 15 Prozent ausgeweitet hat. Fed und EZB mögen ihre Bilanz zwar massiv ausgeweitet haben, aber die Zahlen zeigen eindrücklich, dass der Grossteil dieser monetären Stimuli gar nicht in der Wirtschaft ankommt.

Seit 2014 sind die USA, die Eurozone und Japan für die zu hohe Geldschöpfung verantwortlich.

Na​ch:
fuw.ch/article/n​mtm-der-fleissigste-g​elddrucker-der-welt/


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29%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 28 Tagen

Wie können die Wirtschaftssachverstä​ndigen von geparktem Zentralbankgeld der Geschäftsbanken fabulieren, wenn doch die GB systembedingt, aus ihrer eigenen Giralgeld Schöpfung gar keine Liquidität (Pseudo) generieren können?
Auch benötigen die GB keine Kredite der ZB, solange das von der ZB geschöpfte Zentralbankgeld als Pseudoliquidität (Negativzinspotenzial​) ausreicht, um die bankübergreifenden Zahlungen vornehmen zu können.

Die Negativzinsen können nur erhoben werden, weil die Regierenden, Justiz und die Bevölkerung das Geldsystem nicht begreifen wollen oder können. Sie wähnen sich ja auch als Steuer- oder Sozialzahler, ohne zu fragen, ob das Umlagesystem der Staats- und Sozialausgaben als Wirtschaftseinnahmen (zuerst Ausgaben und dann Einnahmen) korrekt ist!

Die Gehirnwäsche aus der betreuter Bildung, unterstützt von der Justiz, Regierenden und Medien, funktioniert weltweit! Das eigene Denkvermögen zu aktivieren, können sie jedoch nicht verbieten!

Die Negativzinsen sind nur als Verrechnung von faul gewordener Geldschöpfung, ökonomisch korrekt! Für dieses Vorhaben darf aber nur die Geldmenge für den Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) angezapft werden. Fliesst eher nicht mehr zur Schuldenabbau in die Realwirtschaft zurück!

Die praktizierte Umsetzung ist und bleibt BETRUG und muss von der Justiz geahndet werden. Unabhängigkeit hin oder her!



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25%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 29 Tagen

18. September 2019

Die Europäische Zentralbank (EZB) will den Leitzins nochmals senken.

Der Leitzins ist der Schlüsselzins, zu dem sich Geschäftsbanken Geld bei der Zentralbank leihen können. In der EU legt die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins fest, in der Schweiz ist es die Nationalbank (SNB). Er ist das wichtigste geldpolitische Instrument, das einer Zentralbank zur Verfügung steht. In der Schweiz steuert die SNB damit die Geldpolitik.


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64%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 31 Tagen

Würde vorschlagen, dass man mal das Profil von Herr Dragi EZB studiert. Dann überlegt, und erkennt warum er die Leitzinsen bestimmt nicht anheben wird.Sollte er das tun, können oder könnten die meisten EU-Staaten ihre Schulden nicht mehr finanzieren. Und die EU-Staaten werden in den nächsten 10 Jahren bestimmt noch viele Milliarden/Billionen benötigen um den Verrein im Laufen zu halten.

https://de​​.wikipedia.org/wiki/​M​ario_Draghi

Vers​ch​uldung der wichtigsten Staaten
2. Griechenlande BIP 191%
6. Italien BIP 130%
22. Spanien 98%
23. Frankreis 92%
29. Grossbritannien 86%
57. Deutschland 57%

EU mit rund 80%

113. Schweiz 42%

https://de.wik​​ipedia.org/wiki/List​e​_der_L%C3%A4nder_na​ch​_Staatsschuldenquo​te


Warum um Himmelswillen, sollten wir uns einem solchen "Bankrottverrein" anschliessen? Um diesen Staaten die zu hohen Verschuldungen zu bezahlen, welche nur dank der Negativzinspolitik noch nicht zum Bankrott geführt haben?

Und unsere SNB kauft fröhlich weiter von diesen sog. Superanlagen Euro
Die Bilanzsumme der SNB wurde seit 2009 von 50Mia auf rund 750 Mia aufgepuscht.
in 10 Jahren somit rund 700Mia Geld produziert, damit die EU fröhlich weiter drucken kann, damit Dragi weiterhin die EU-Staaten mit Billigzinsgeld überfluten kann.

Und genau aus diesem Grund macht die SNB dieses Spiel auch mit, denn wenn sie das nicht tut, "verrecken" die EU-Staaten und diese rund 700Mia sind plötzlich Null Wert.


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13%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 31 Tagen

Für die Herren Knall und seine Verbündeten im Geiste!

Wie können die Wirtschaftssachverstä​ndigen von geparktem Zentralbankgeld der Geschäftsbanken fabulieren, wenn doch die GB systembedingt, gar keine Liquidität (Pseudo) schöpfen können.

Es soll mir jemand erklären, Daumendrücker, wie aus einem Buchungssatz: Leistungsnaschfrage (Kreditnehmer) an Leistungserbringer (Geldbesitz), Liquidität entstehen kann? Wunder sind möglich, aber nicht aus einem Buchungssatz! Auch benötigen die GB keine Kredite der ZB, solange das von der ZB geschöpfte Zentralbankgeld als Pseudoliquidität (Negativzinspotenzial​) ausreicht, um die bankübergreifenden Zahlungen vornehmen zu können.
Es wird mit Hilfe der Justiz gelogen und betrogen. Die Nichtverzinsung der Guthaben entspricht dem Geldsystem, die Negativzinsen hingegen dürften ausschliesslich nur für die Verwendung faul gewordener Geldschöpfung verwendet werden (Vernichtung von Geld)! Die Banken können das von ihnen selbst geschöpfte Kundenguthaben nicht verwenden, darum ist jegliche Verzinsung, ökonomisch nicht zu begründen.
Die Geldschöpfung müsste zwingend den Leistungserbringern die Wahl der Aufbewahrung ermöglichen, entweder zinsfrei ohne Delkredererisiko bei der ZB, oder verzinst mit Delkredererisiko bei den GB!
Die Justiz müsste sich selbst anzeigen, weil die Gesetze rund um Geldschöpfung von der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie ausgeht, dass Geld aus Guthaben, also von den Reichen, entsteht! Damit verbunden ist der damit indoktrinierte Zahler Virus! Wir sind weder Steuer- noch Sozialzahler, sondern decken die Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistungserbringung mit Geld aufgewogen (Geldschöpfung) ab.






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14%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Meine Frage lautete: Sind Sie damit einverstanden, dass die Nationalbank mit ihrem Gewinn von 2 Mia CHF aus den Minuszinsen die Pensionskassen für den Schaden durch die Minuszinse entschädigen müssen?




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58%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2019

Warum die Negativzinsen immer noch angewandt werden, obwohl keine effektive "Förderung" der Wirtschaft benötigt wird, dürfte wohl eher klar sein.

Die SNB richtet sich nach der EZB
Diese inkl. der SNB halten die Zinsen so, damit die marroden (nahezu alle) EU-Staaten nicht ins trudeln kommen. Würden Positivzinsen von den Staaten verlangt, würden viele Staaten bankrott gehen.

Es ist und bleibt - die EU ist eine marrode Vereinigung, die keinen effektiven Nutzen bringt, ausser Staaten am leben erhalten, welche besser dran wären, wenn sie Zahlungsunfähigkeit erklären würden.

Das möchte die EU nicht, denn dann verfällt der Vertrag mit der EU und die Mitgliedschaft in diesem "Saftladen" hätte sich damit beendet. Ohne ein Schwank wie das GB fabriziert.


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27%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2019

Wenn die Grundlagen falsch sind kann das Gesagte nicht stimmen!
Das Geld ist Planwirtschaft zur Abdeckung der Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistungserbringung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit! Die Banken erfüllen im korrekten Verständnis der Ökonomie, mit der Geldschöpfung eine Treuhandfunktion! Ohne Rückfluss der geschöpften Guthaben zum Bankschuldner wird das Geld nicht vernichtet! Die Guthaben bestehen aus nicht getilgten Schulden und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen!
D​ie Geldschöpfung korrekt umgesetzt, sollte die Wahl offen lassen, die Guthaben zinsfrei und ohne Delkredererisiko bei der Zb zu halten! Alles andere ist BETRUG!

Ich jedenfalls mache kein Hehl daraus, dass ich während meiner fast 40-jährigen erfolgreichen Bankkarriere, auch der Geldsystembetrugslehr​meinung der Fakultät Ökonomie und ihren Verbündeten der Justiz aufgesessen bin. Erst nach meiner Pensionierung im Jahre 2005, hat sich der indoktrinierte Schleier der «Wahrheit» gelüftet! Es sind nicht die Reichen, welche Geld schöpfen, sondern die Kreditnehmer! Der Verfassungsartikel, wonach die Gemeinwohl- und Sozialaufgaben nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu erfolgen hat, reiht sich nahtlos in die Betrügereien ein! Es fällt niemanden Geld aus dem Himmel zu!

Es ist für mich schon erstaunlich, wie sich Fachleute und natürlich die Medien, über die Entscheide der Zentralbanken äussern! Anstatt die Betrügereien zu benennen, werden die Abläufe, unterstützt von der Justiz mit ihren falschen Gesetzen, einfach nur kommentiert. Symptombeschreibung statt Ursachen benennen.
Die Lehrmeinung der Fakultät Ökonomie, basiert auf dem Betrug, wonach Banken das Geld ihre Kunden für die Aktivgeschäfte verwenden. Dieser Grundlagenirrtum ist die Basis für alle falschen Gesetze rund um das Geldsystem. So können Banken keine Liquidität schöpfen, also auch kein Geld bei der Zentralbank parken; denn die Zentralbankgeldschöpf​ung als gesetzlich verankerte Pseudoliquidität für den bankübergreifenden Zahlungsverkehr (völlig unnötig bei Schöpfung aus dem Nichts), kann einzig von der ZB selbst erzeugt werden. Die Banken können diesem Guthaben nicht entfliehen! Die Geschäftsbanken hingegen verlangen Negativzinsen auf ihrer Giralgeld Schöpfung. Diebstahl von Privateigentum, eine strafbare Handlung.
Die Geldschöpfer brauchen auch keine Eigenmittel, würde das betrügerische Delkredererisiko nicht bestehen. Die Geldschöpfung erfüllt eigentlich eine Treuhandfunktion! Die Banken können keine Verbindlichkeiten "bezahlen"; denn aus der Geldschöpfung entsteht für sie keine Liquidität! Die Guthaben müssen wieder zum Schuldner zurückfliessen, damit das Geld vernichtet wird!

Die Negativzinsen können demnach ökonomisch korrekt (Geldsystem verstanden), höchstens zur Vernichtung faul gewordener Geldschöpfung verwendet werden; denn die Gewinne und Ersparnisse fliessen nicht zum Schuldner zurück! Es darf also niemals Sparguthaben, welche zur Absicherung der Lebensgrundlagen dienen, dafür verwendet werden! Wo bleibt die Politik? Richtig, sie versteht unisono, wie 99% der Bevölkerung, das System nicht, wähnen sich als Zahler, aus der betreuten Verbildung als Phantom infiziert und können mit Hilfe der Justiz belogen und betrogen werden. Die Regierenden freut es; denn so können sie ihre «Wichtigkeit» schützen!

Die Verzinsung der Guthaben aus Geldschöpfung kann ökonomisch nicht begründet werden; denn die Banken können, ihre Geldschöpfung als Guthaben nicht für sich verwenden. Es ist der Kreditnehmer, welcher diese Zinsen umlegt (nicht bezahlt)!

Zum Nachdenken: Mit der Geldschöpfung werden die Systeme Wirtschaft, Staat und Soziales "finanziert". Die Guthaben bestehen demnach aus nicht getilgten Bankkrediten und nicht abgeschriebenen Bankinvestitionen (verfassungswidrig = Offizialdelikt). Dieses Geldvolumen wird zu Abdeckung der Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistungserbringung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit, verwendet. Wo können Sie aus diesem logischen Ablauf, einen ZAHLER entdecken! Nirgends! Der Zahler Virus wird mit dem Betrugssystem der Umlage der Leistungserbringung des Staates (Staats- und Sozialausgaben) als Wirtschaftseinnahmen,​ über das Erwerbseinkommen, statt direkt zwischen Wirtschaft infiziert! Wir sind keine Zahler!

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen wir hätten eine andere Gesellschaft, Wirtschaft (Arbeitsplätze = Beschäftigungen) und Politiklandschaft, weltweit ohne Armut und Existenzkämpfe

Es ist bedenklich wie tief der geistige Horizont, im 21. JH. noch Bestand hat. Das Geld, aus dem Nichts kann, niemals fehlen!

Die Neugierde sollte also geweckt sein, um das Geld- und Bankensystem begreifen (philosophieren = Synapsen zum Tanzen bringen) zu wollen, umso mehr, der SNB-Präsident, Bankfachleute, Medien und Regierenden zu den Vertretern der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie gehören! gehören (vertreten die Betrugslehrmeinung)!






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55%
(11 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2019

Wer zahlt, befiehlt.

Wenn die Staaten die Zentralbanken mit Vollmachten dazu ausgerüstet haben, die Welt mit Geld zu versorgen, weil die Politiker nicht reformieren wollen oder können, muss man auch Negativzinsen hinnehmen.

Staaten​ wie Italien, Spanien oder Griechenland werden es mit Freude sehen, dass das Geld quasi auf der Strasse liegt.

Möge Lagarde genauso erfolgreich sein wie Draghi.

Wenn man die Sparer auffordert mehr auszugeben, ist das auch ein Eingeständnis, das die Verprasser sich nicht ändern wollen oder können. Dann müssen auch die Sparer das System mit Defiziten und Schulden am Leben halten.

Ein Hoch auf die weitere Ausgabenwut der Amerikaner.


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5%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

14. September 2019

Offenbar tut der Negativzins den Kleinsparern nichts, aber die armen Reichen kommen gewaltig an die Kasse:

"Für die Modellrechnung von 20 Minuten wurden die Vermögen von Roger Federer, Dieter Meier, Urs Hölzle, Peter Spuhler, Michelle Hunziker, Philipp Plein, Jürg Marquard, Familie Blocher, Marina Ruiz-Picasso und Klaus-Michael Kühne zusammengezählt. Zusammen besitzen sie laut «Bilanz» rund 28,250 Milliarden Franken.

Bei einer Liquiditätsquote von 5 Prozent würden damit insgesamt 1,4125 Milliarden Franken in Cash auf den Bankkontos liegen. Werden auf diesen Bar-Bestand 0,75 Prozent Negativzinsen verrechnet, müssten diese zehn Superreichen zusammen also knapp 11 Millionen Franken im Jahr der Bank zahlen – oder rund 29'000 Franken im Tag."

Mehr hier:
20min.ch/finan​ce/news/story/Verlier​en-jetzt-die-Reichen-​XXX-Millionen-am-Tag-​-13554507

Mir kommen die Tränen.




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38%
(13 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2019

Noch hinzufügen möchte ich etwas zur AHV:

"AHV-Millione​n, von denen niemand spricht"

Die AHV-Reserven betragen offiziell rund 45 Milliarden Franken. Nicht eingerechnet ist das Vermögen der 78 AHV-Ausgleichskassen.​ Diese horten zusätzlich Hunderte von Millionen.

Riesige​ Finanzpolster: Die SVA Zürich verfügt über Reserven im Wert von über 125 Millionen Franken. Die SVA Aargau hortet fast 159 Millionen Franken
saldo 05/2019

"Geht es um So­zialv­er­sicherung​en wie AHV, ­Pensionskassen, Kranken- und Unfallversicherungen sowie die Arbeitslosenkasse, malen Politiker und Medien die Zukunft schwarz. Dabei sind die Kassen prall gefüllt. Den Sozialversicherungen geht es so gut wie noch nie, weil die Beschäftigung ständig zunimmt, die Löhne steigen und die Zahl der Arbeitslosen sinkt"

https://www​.ktipp.ch/artikel/art​ikeldetail/ahv-millio​nen-von-denen-niemand​-spricht/




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25%
(12 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2019

Um die Zinsen werden doch einige Märchen erzählt.
Im Blick stand mit reißerischem Titel zum Thema Negativzinsen "Jetzt, trifft's auch die Kleinsparer".

Dazu​ ist zu sagen, dass z.B bei der GKB erst ab einem Kontoguthaben von >250'000 Negativzinsen fällig werden. Bei anderen Banken ist die Schwelle gar noch höher.
Sagen Sie selbst, Herr Oberli, ist jemand mit einem Konto mit >250'000 tatsächlich für Sie ein Kleinsparer?
Die fehlenden Zinsen auf Kontos werden sehr einseitig negativ dargestellt.
Man muss sich mal vor Augen führen, was denn bei steigenden Zinsen in den Plusbereich passieren würde!
Denken Sie, dann würden die Mieten senken, glauben Sie wohl selbst nicht.

Machen wir einen Blick zurück in die Hochzinsphasen Ende 80er Anfang 90er Jahre.
Der Kleinsparer, wozu ich Leute rechne, die vielleicht ein paar Tausende oder Zehntausende auf dem Konto haben, hatten Ende Jahr ein paar Hunderter Zinsgewinn.
Aber dann kam vom Vermieter ein Einschreiben Mietzinserhöhung ab Datum xy wegen Anpassung von Hypothekarzinsen um x Prozent.
Die Teuerung betrug gemäss Landesindex der Konsumentenpreise LIK damals knapp 20%!
Und so war der Zinsgewinn auch schon wieder weg, wenn nicht gar noch mehr weg vom Geld!

Macht es die Kleinsparer tatsächlich glücklich, wenn sie zuerst etwas Zinsgewinn sehen der aber bald wieder weg ist da verzichte ich gerne auf so ein Spiel.
Meinen Sie Herr Oberli, das Zinsgeld regnet auf ihr Konto?
Zinsen wollen auch von irgendwo her "bezahlt" werden und wenn die Wirtschaft Zinsen entrichten muss wird sie diese als Preiserhöhung an die Kunden weitergeben oder meinen Sie, die zahlt das aus eigenem Sack? So ist man dann schnell mal bei einer Teuerung von 20% angelangt.

Man muss auch einmal die Vorteile der Niedrigzinsen sehen. Die Mieten blieben stabil, die Teuerung war zeitweise gar im negativen Bereich, Inflation blieb daher aus.
Einzige für die Kapital gebundene Altersvorsorge gibt es Probleme, da diese fälschlicherweise von Zinsgewinnen bis in alle Ewigkeit ausging.

Daher beantworte ich Ihre Frage "Eine unheilige Allianz aus SP und SVP will den Pensionskassen die zwei Milliarden Franken geben, welche die Nationalbank mit diesen Strafzinsen einnimmt." mit ja, aber mit der Bedingung, dass die PK's weder den Umwandlungssatz kürzen dürfen noch am reglementarischen Rentenalter schrauben dürfen.

Aber es ginge generell auch einfacher. Satt dass zuerst viel Geld in den Kapitalmarkt gepumpt wird wo die rund 2000 Pensionskassen sie dann mit Glück wieder raus fischen müssen könnte man den Vorschlag von ex. SNB Hildebrand aufgreifen.

Der lautet wie folgt:
"Es soll Geld regnen
Und zwar, indem die Währungshüter ohne Umweg private und öffentliche Investitionen mit der Notenpresse finanzieren. (Dann könnte man sich das ganze Theater mit den Finanzmärkten ersparen)
Die Notenbanken müssten einen Weg finden, damit Geld direkt in die Taschen von Konsumenten oder Unternehmen fliesst, so Hildebrand.
Die Idee dahinter ist, dass das neu geschaffene Geld nicht in Vermögenswerte, sondern direkt in Investitionen gesteckt werden soll – via Staatsausgaben, Steuersenkungen oder den Konsum."

Für mich ein guter Vorschlag, es heisst nicht umsonst "Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint."

Zitat von Albert Einstein







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64%
(11 Stimmen)
Ernst Baumann sagte September 2019

Ist es nur die Wirtschaft, der Schaden zugefügt wird?
Sind es nicht die Sparer, denen das Vermögen geklaut wird?

Sind es nicht die Pensionskassen, sprich, ebenfalls den Arbeitnehmern und den Sparern, denen das Vermögen zusammenschmilzt?
Dank dem günstigen Geld sind wir näher an einer platzenden Immobilienblase, als uns lieb sein kann.
Die Banken werden sich schadlos halten, natürlich wieder auf Kosten der Sparer und nochmals den Pensionskassen und der AHV. Das Notengeld von der EU gehört den Sparern, der AHV und den Pensionskassen und nicht der Nationalbank.

Mich​ wundert aber das Gebaren der Nationalbank nicht. Diese ist abhängig von der Economiesuisse.
Im Bankrat der Nationalbank sitzt Herr Heinz Karrer.
Es ist störend, dass dieser Herr der Schweiz schadet, ob es nun mit der uneingeschränkten Zustimmung des Rahmenvertrags handelt, oder aber mit dieser Zinspolitik, die nicht das Ziel der Rettung der Schweizer Wirtschaft verfolgt, sondern nur der Rettung einiger Grossfirmen, die schon lange nichts mehr mit der Schweiz am Hut haben. Die KMU's werden ebenso auf die Seit geschoben, wie auch die Sparer.

Das Schneeballprinzip muss endlich ein Ende nehmen, damit die Leute wieder durchatmen können.

Die Nationalbank ist nicht der EZB und den wenigen Grossfirmen verpflichtet, welche die Arbeitsplätze bereits in den Osten, nach China, oder nach Vietnam ausgelagert haben, sondern der Schweizer Bevölkerung, die hart gearbeitet haben und die dem Lohn des Erfolges betrogen werden.


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