Langue: D
Politique étrangère > Relations internationales, neutralité,

Schweden ist de facto NATO-Mitglied, die Schweiz auch bald

Recommander l'article

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Schweden ist de facto NA­TO-­Mit­glied, die Schweiz auch bald!

Einem längeren Artikel auf dem Nachrichtenportal german-foreign-policy​​.com kann entnommen werden, dass Schweden de facto NATO-Mitglied geworden ist. So führt Schweden grosse Manöver mit der NATO durch. Z.B. das Manöver AURORA, das im September 2017 in Schweden zusammen mit Truppen aus zahlreichen NATO-Staaten darunter z.B. aus den USA, Norwegen, Dänemark, Frankreich u.a. Dabei fanden auch Häuserkämpfe in Teilen von Stockholm statt.

Auch die Schweiz wird von unserem politisches und militärisches Establishment genau auf derselben Strasse, die Schweden ging, in die NATO geführt. Wir sind seit 20 Jahren Mitglied der "Partnerschaft für den Frieden (PdF)" und seit 2014 auch noch der "Interoperabilitätspl​​attform der NATO (IOP)". Im SIPOL B 2016 steht, dass die Schweiz ggf.im Kriegsfall mit anderen Streitkräften zusammen kämpfen werde, wobei dafür ausdrücklich nur solche in Frage kämen, mit denen Interoperabilität bestehe. Auf deutsch übersetzt heisst das, für eine solche "Zusammenarbeit" käme nur die NATO in Frage. Mit der wird das in der IOP mindestens schon in Stabsmanövern geübt und vieles bei uns an die NATO angepasst, selbst die Grade der Unteroffiziere.

Schwe​​izer Militär ist unter NATO-Kommando im Kosovo im Einsatz. Die USA hatten es mit einer massiven Bombenkampagne von Serbien abgetrennt, damit sie dort Camp Bondsteel,. eine der grössten Militärbasen ausserhalb der USA aufbauen und betreiben können. Schweizer Soldaten nehmen immer wieder mit NATO-Mitgliedern an Manövern teil. Der Schweizer Chef der Armee war gerade an einem Treffen höchster Offiziere der NATO-Staaten. Aber das Volk merkt es nicht, weil unsere grossen Meinungsmanipulations​​medien weder eine Diskussion darüber zulassen, noch relevanten Nachrichten dazu verbreiten. So hat zB. die NZZ und andere Medien nicht über die grosse, am 16./17. Februar 2016 in Zürich auf Einladung des Bundesrates stattgefundene NATO-TAGUNG berichtet. Das VBS veröffentlichte erst bei Konferenzbeginn eine kurze Mitteilung. Daran nahmen 100 hohe Offiziere vom NATO-Kommando, aller 28 Mitgliederländer sowie der PdF-, IOP-Mitglieder, darunter die Schweiz, teil. Alle neueren NATO-Mitglieder sind auf diesem Weg in das Kriegsbündnis gelangt.

Parallel dazu hat der Bundesrat, mit dem Segen der Eidg. Parlamentarier die einst verfassungsmässige, gemäss BV Art.58 prioritär der "KRIEGSVERHINDERUNG DIENENDE" Armee unter dem Titel WEA zerschlagen. Mit nur noch 6 Kampfbataillonen (und KANONENFUTTER in 17 Infanteriebataillone,​​ die laut Bundesrat nur über, wörtlich, "beschränkte Verteidigungsfähigkei​​t" verfügen, und konsequenterweise keine Luft- und Panzerabwehr- und Feuerunterstützungsmi​​ttel haben ) kann sie die Verpflichtung laut HAAGER KONVENTION VON 1907, im Kriegsfall jeder Partei die Benützung ihres Territoriums im Gegenzug für die Anerkennung der Neutralität "gewaltsam zu verwehren", nicht mehr erfüllen.

Im nächsten Krieg in Europa wird sofort USA/NATO unseren Luftraum/ Territorium benützen, dann Russland bei uns auch eingreifen. Dann sind wir – selbstverschuldet wehrlos – im Krieg. Ein solcher ist denkbar, weil die USA/NATO militärisch rings um Russland, direkt an seiner Westgrenze Stellung bezogen hat und Russland seit Jahren darauf hingewiesen hat, dass es diese Bedrohung nicht akzeptieren können und ggf. militärisch dagegen vorgehen werde. (Jedermann verstand 1962 US Präsident Kennedy, als dieser im spiegelbildlichen Fall der von der Sowjetunion of Kuba installierten 50 Atomrakten mit Krieg drohte, falls sie nicht sofort abgezogen würden). Dabei wurde auch der Einsatz von Nuklearwaffen erwähnt. Jetzt baut die US Marine noch – was für eine Provokation – in der Ukraine, am Schwarzen Meer, nur 300 km von der Krim entfernt, eine Flottenbasis. Dort gibt es schon ein kleinen Flughafen mit einer über 3000 m (!) langen Piste. Wir lernen dann auf sehr schmerzliche Weise, was Krieg konkret bedeutet und wieviel billiger eine kriegsverhindernde Armee gewesen wäre.                ​​                Gotthard Frick, Bottmingen


Commentaires des lecteurs sur cet article

[ Écrire un commentaire ]



25%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2019

Zwar hat die verfassungsmässige „Neutralitätsmaxime“ der Schweiz einen offenen Beitritt zur NATO bisher noch verhindert, aber man lasse sich nicht täuschen.

Die inzwischen unter dem Lügentitel „Partnership for Peace“ (PfP) eingeführte Armeeumbildung hat bereits zur vollständigen Kompatibilität mit der NATO geführt. So ist inzwischen von jeder Anhängerkupplung bis zu den Dienstgraden alles NATO-Kompatibel. Und im Kosovo wird unsere Armee längst unter NATO-Kommando als Zudienertruppe eingesetzt.
Gleichzeitig wurde die Schweizer Verteidigungsarmee in einem Ausmass geschwächt, dass sie ohne NATO-Hilfe zugunsten der Schweiz gar nichts mehr ausrichten könnte.

Entscheide​nd ist, wie die Schweiz nun mit dieser Situation umzugehen gedenkt. Leider sieht es eher so aus, dass sie sich noch verstärkt in die Abhängigkeit des NATO-Kriegsbündnisses​ begeben wird, statt sich nun wieder in Richtung unabhängige und wirksame Schweizer Verteidigungsarmee zu entwickeln und damit unsere Glaubwürdigkeit hinsichtlich der staatstragenden, immerwährenden Neutralität wieder herzustellen.


Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

75%
(4 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2019

Die Neutralität der Schweiz erlaubt keinen Beitritt zur NATO. Hingegen ist es Pflicht unserer Armeeführung, das Vorgehen in unterschiedlichen Bedrohungssituationen​ mit benachbarten Armeen abzusprechen. Das geschieht aber natürlich hinter den Kulissen.

Herr Genaral Guisan hatte seinerzeit Offiziere, die für geheime Absprachen mit der deutschen, französischen und italienischen Armee sorgten. Die Absprachen mit der Wehrmacht (praktisch freie Benützung der Gotthardbahn) gingen sehr weit. Die Absprachen mit der französischen Armee gewährten dieser u. a. ein Durchmarschrecht südlich von Basel; das musste aber nie gewährt werden. Schweizer Offiziere hatten einen grossen Anteil daran, dass die Reste der italienischen Armee 1945 unsere Südgrenze nicht gefährdeten, sondern die Waffen niederlegten.


Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2018

Unsere NATO-Anbindung haben wir zusammen mit der Zerstörung der Verteidigungsfähigkei​t der Armee im Grunde zwei entscheidenden Personen zu verdanken, die an vorderster Front gegen die Schweizer Armee (und auch gegen die Schweiz) intrigiert und in ihren Schlüsselpositionen aktiv entsprechende landesverräterische Entwicklungen veranlasst haben: Bundesrat Adolf Ogi und EMD-Generalsekretär Hans-Ulrich Ernst.

Adolf Ogi war von 1987 bis 2000 Mitglied der Schweizer Regierung. Nachdem er als Super-EU-Turbo mit dem EWR (Trainingslager für den EU-Beitritt) und dem amtsanmassenden Eingeben eines EU-Beitrittsgesuches der Schweiz in Brüssel, trotz grösstem Einsatz aller Bundesrecourcen gescheitert war (grössten Dank an Christoph Blocher!) wechselte er von 1995 bis zum Rücktritt 2000 ins Militärdepartement.

Wikipedia fasst zusammen: „Auch hier setzte er markante Akzente… So trieb er den Beitritt der Schweiz zum NATO-Programm Partnerschaft für den Frieden voran. Auch sorgte er 1999 für die Entsendung von schweizerischen Soldaten (Swisscoy) nach Kosovo. Ogi plante eine drastische Reduzierung des Armeebestandes und liess oft Soldaten für Aktionen wie die Beseitigung von Unwetterschäden oder Sicherung von Kongressen einsetzen. Während Ogis Zeit im VBS ereigneten sich die Affäre Friedrich Nyffenegger* und die Affäre Dino Bellasi**“

* 1997 inkl. Abschuss des bewährten Arthur Liener als Generalstabschef
** 1999 inkl. Abschuss des letzten fähigen Schweizer Geheimdienstchefs Peter Regli

Hans-Ulrich Ernst war von 1979 bis 1996 Generalsekretär des Eidgenössischen Militärdepartements, wo er „massgeblich an der Ausarbeitung der ‚Armee 95‘ und der ‚Armee XXI‘ beteiligt“ war. Ich habe ihn selber anlässlich eines Polit-Seminars im Vorfeld zu PfP erlebt und bin wegen meiner diesbezüglich kritischen Haltung von ihm auch persönlich abgekanzelt worden. Er galt als „die graue Eminenz des EMD“.
Auch nach seinem Rücktritt ist er ein Anti-Schweizer-Vertei​digungsarmee-Aktionis​t geblieben.

Bsp. 2008
https://www.nzz.ch/​fuer_weitere_reduktio​n_des_armeebestandes-​1.709529

oder 2011
https://www.wel​twoche.ch/ausgaben/20​11-41/artikel/ein-ste​rn-general-ad-anders-​die-weltwoche-ausgabe​-412011.html


Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte February 2018

Ich finde die ganze Anbiederung an die NATO auch sehr fragwürdig und gefährlich und kann im Ernstfall unser Land massiv gefährden.
Nur um Kanonenfutter für die NATO zu liefern de facto Mitglied in der NATO sein ist schändlich!

Aber die Kriegsgefahr in Europa steigt, man will es nicht sehen und verschliesst die Augen bei uns ganz dicht.

Die sich verschlechternde Sicherheitslage in Europa bewegten den General Anders Brännström,
Befehlshaber der schwedischen Armee, im Interview mit der schwedischen Zeitung "Aftonbladet", diese Aussagen zu machen. Er befürchtet, die Terrorgruppe "Islamischer Staat" könnte in die marode Ukraine eindringen und von dort aus einen großen Konflikt starten. Brännström sagte sogar, dass der Dritte Weltkrieg nicht mehr weit entfernt sei.

"Man kann Parallelen zu den 1930er Jahren ziehen. Eine grosse Unsicherheit und [politische] Dynamik, die dann zu einem großen Krieg führte. Bis jetzt haben wir es geschafft dies zu umgehen, aber es ist keineswegs sicher, dass es so bleiben wird."

http://www.​breitbart.com/london/​2016/01/26/swedens-ar​my-chief-warns-the-co​untry-will-be-at-war/​




Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

56%
(9 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2018

Noch ein Argument gegen die einseitige Berichterstattung staatlicher Sender! Das aber keiner der 95% Mitläufer, Nachschwätzer und Gutgetuer, das Ganze auch mal aus dem Blickwinkel Russland's sehen wollen, ist nicht die Schuld der SRG... Der Russe ist der Böse. Das weiss ja schliesslich jedes Kind! Und wehe dem, der daran zweifelt!

Dabei, braucht es nicht mal das Wissen oder den Intelekt eines Herrn Frick's! Etwas Empathie und gesunder Menschenverstand, würde theoretisch doch schon reichen! Aber:

"(Jedermann verstand 1962 US Präsident Kennedy, als dieser im spiegelbildlichen Fall der von der Sowjetunion of Kuba installierten 50 Atomrakten mit Krieg drohte, falls sie nicht sofort abgezogen würden)."

Wenn zwei das Selbe tun, ist es offenbar auch für die Gutgetuer und "Kriegsverhinderer" halt einfach nicht das Gleiche! Verschreien uns aber ständig als "Populisten" und gar als Rassisten! Was für ein Hohnnn...

"Wir lernen dann auf sehr schmerzliche Weise, was Krieg konkret bedeutet und wieviel billiger eine kriegsverhindernde Armee gewesen wäre. "

Sehe ich genauso und dann rennt einfach um euer Leben, denn Merkel und Junker, werfen euch den Russen zum Frass vor, ohne mit der Wimper zu zucken! Denn diese Kriegsverhinderer, sind sich nur selbst am Nächsten! Und schlagen damit sogar zwei Fliegen auf einen Schlag.



Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

36%
(11 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte February 2018

+SCHWAECHE" verführt immer,sich an einen Stärkeren anzulehnen!Oder ist es Bequemlichkeit?Ja es ist Bequemlichkeit!!!!
E​ine eigene Armee ist so gut wie inexistent,und man verlässt sich darauf,dass uns jemand "raushaut"!!!!...ist dann man mal dereinst alles vorbei,hofft man darauf,dass sie uns wieder in die Unabhängigkeit "entlassen"!
Oder werden wir dann Verwaltungsbezirken in D F I zugeteilt?.. es soll einfach ein bisschen zum Denken anregen,wenn wir sehen,was für ein "Dorn" im Auge wir den "EU-Steuerungs-Gremie​n" in Brüssel sind...!


Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Répondre à cette publication



67%
(6 Stimmen)
Gotthard Frick sagte February 2018

Ja, ich sehe das wie Sie. Aber am Schlimmsten - ich habe auf vimentis schon einmal darauf hingewiesen - ist, dass diejenigen unserer Bürger, die nicht mehr bereit sind sich im schlimmsten Fall mit ihrem Leben für unser Land einzusetzen, ganz selbstverständlich von Menschen anderer Länder erwarte, für uns zu sterben.

Das ist der Gipfel der Dekadenz!


Signaler une infraction
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Écrire une réponse

Vous devez être enregistrés en tant que utilisateur, abonné à la newsletter ou donateur de Vimentis ou de Facebook pour pouvoir accéder à cette page. Veuillez vous identifier ou enregistrez-vous gratuitement:

S'identifier directement sur Vimentis..
 
 ... ou avec un compte Facebook
 
Adresse e-mail:
Mot de passe:

Avez-vous oublié votre mot de passe?
 




Pas encore enregistré?
Enregistrez-vous gratuitement.

Seite 1 von 1

Écrire un commentaire

Vous devez être enregistrés en tant que utilisateur, abonné à la newsletter ou donateur de Vimentis ou de Facebook pour pouvoir accéder à cette page. Veuillez vous identifier ou enregistrez-vous gratuitement:

S'identifier directement sur Vimentis..
 
 ... ou avec un compte Facebook
 
Adresse e-mail:
Mot de passe:

Avez-vous oublié votre mot de passe?
 




Pas encore enregistré?
Enregistrez-vous gratuitement.