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Zur Abstimmung über den Diskriminierungsschut​z

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Im Zu­sam­men­hang mit dem zur Ab­stim­mung kom­men­den Dis­kri­mi­nie­rungs­​ver­bot wird viel über Son­der­rechte für LGBT­QIA- und an­dere Buch­sta­ben­com­mu­n​i­ties dis­ku­tiert. Nun, ich fin­de, bevor man dis­ku­tiert oder ab­stimmt, sollte man immer die Vor­lage le­sen. Und was steht da?

„Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie, Religion oder sexuellen Orientierung zu Hass oder zu Diskriminierung aufruft ... [soll bestraft werden]“.

Also nichts von Buchstaben. Nichts von Sonderrechten. Der Diskriminierungsschut​z schützt eben alle, unabhängig von ihrer Volkszugehörigkeit, Religion oder sexuellen Orientierung. Ist er sinnvoll? Nun, ich möchte Ihnen nicht unterstellen, dass Sie selbst das dringende Bedürfnis hätten, öffentlich Hass oder systematische Benachteiligung von irgend jemandem zu fordern, bloss weil er die falsche Nasenform hat oder gerne den falschen Wädli nachschauen würde. Damit stellt sich eigentlich nur die Frage: Finden Sie es angebracht, dass irgend jemand, womöglich sogar ein fanatischer Anhänger irgendwelcher L-, G-, B-, T-, Q-, I- oder A-Subkulturen, öffentlich dazu aufrufen kann, SIE zu hassen oder systematisch zu benachteiligen? Bloss, weil Sie nicht zu denen gehören? Sicher nicht! Das wäre auch total unschweizerisch, schliesslich ist auch Ihr Schlafzimmer immer noch Privatsache.

Damit hätten wir auch die Antwort auf unsere Abstimmungsfrage: Selbstverständlich verdient der Diskriminierungschutz​ unsere Unterstützung.


Commentaires des lecteurs sur cet article

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25%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2020

Natürlich, Herr Kästli, darf niemand gegen Personen oder Personengruppen wegen deren „sexuellen Ausrichtung“ zu Hass oder Diskriminierung aufrufen.

Aber beim nun angestrebten Gesetz geht es darum, dass sexuell Abartige selber bestimmen, was als „Hass“ und als „Diskriminierung“ zu werten sei.
Angesichts der tuntigen Jammerhaltung der meisten Schwulen, ist bei jeglicher Äusserung, welche Schwule und sexuell Abartige nicht als bessere Menschen vergöttert, mit entsprechenden Betupftheitsklagen zu rechnen.
Das wird die sexuell Gestörten noch mehr dazu animieren, die Öffentlichkeit mit ihren Perversionen dauerzubeglücken und jedem Normalo ihre obszöne Dekadenz vorzuführen.

Wenn man sich ansieht wie diese minimale Minderheit (und es sind ja längst nicht mal alle Schwulen und Lesben usw die das wollen) sich ungehindert, ungeniert und schamlos der Öffentlichkeit bedient um der Menschheit ihre sexuelle Buntheit vorzuführen, kommt man zum Schluss, dass es sicher keine zusätzlichen Förder-, Schutz- oder Betüttelungsgesetze braucht.


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60%
(5 Stimmen)
Alex Schneider sagte January 2020

Bei der Volksabstimmung vom 9. Februar 2020 soll der Antirassismus-Artikel​ auf die „sexuelle Orientierung“ ausgedehnt werden. Dabei handelt es sich nur um einen neuen Baustein zur strafrechtlichen Kontrolle der „Political Correctness“. Weiteren solchen Einschränkungen der Meinungsäusserungsfre​iheit durch starke Lobbygruppen sind grundsätzlich keine Schranken gesetzt.


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