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Heini Lüthi GLP

Heini Lüthi
Heini Lüthi GLP
Wohnort: St. Gallen
Beruf: Wirtschaftingenieur ETH, Teilzeit Unternehmer und Hausmann
Jahrgang: 1978

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CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Elektromobilität wird sich aus rein ökonomischen Gründen durchsetzen. Die schöpferische Zerstörung der fossilen Energieindustrie ist auf gutem Weg, befeuert aber die national-konservative​ Defensive.
Migrationshintergrund​ - Angst oder Lösung?
Auf den ers­ten Blick er­staun­lich: Etwa die Hälfte der im Kan­tonss­pi­tal ge­bo­re­nen Kin­der hat einen „­Mi­gra­ti­ons­hin­t​er­grun­d". Unser Got­ten­kind mit M
Solarwirtschaftliche Vorteile für den Iran
Die Schweiz dient als "Protecting Power" der USA im Iran - eine Rolle, die es in der aktuellen Situation zu überdenken gilt. Auf Solar statt Atom zu setzen ist wirtschaftlich und geopolitisch vorteil
Wie ist die Schweizer Armee ohne Erdölimport einsatzfähig?
Wie ein kon­kre­tes Kriegs­sze­na­rio aus­se­hen wür­de, ist dif­fus und un­klar; klar ist hin­ge­gen, dass in der Ver­gan­gen­heit der Zu&
Migration und globale Einkommensentwicklung​​
Als Kämp­fer gegen be­droh­li­che Ein­wan­de­rung punk­ten Do­nald Trump, AfD und SVP. Ho­ri­zon­ter­wei­ter​​nd scheint mir die Per­spek­tive vom ser­bisch-a­me­ri­kan​​­si­chen Ö­ko­nom Branko

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
2
Das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
soll im Kanton St. Gallen von 18 auf 16 Jahre reduziert werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
3
Die Armee soll neue Kampfjets für 
CHF 6 Milliarden
beschaffen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
4
Parteien im Kanton St. Gallen sollen Spenden und Beiträge von über CHF 10'000.- offenlegen müssen

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
5
Um Übergriffe auf die Polizei zu verhindern, soll die Polizeit im Kanton St.Gallen vermehrt mit 
Body-Cams
ausgestattet werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
6
Bei 
Kriminaldelikten
soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von Geldstrafen ausgesprochen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
7
Der Kanton St.Gallen soll mehr Geld für den Schutz von 
religiösen Minderheiten
ausgeben.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
8
Der Einsatz von Videokameras zur Überwachung von öffentlichen Plätzen soll im Kanton St. Gallen verstärkt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
9
An den Berufsschulen und Gymnasien des Kantons St. Gallen sollen Informationsveranstaltungen des Militärs in den Lehrplan aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
10
Der 
Polizeibestand im Kanton St. Gallen
soll weiter aufgestockt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
11
Der Bund soll die Grenzkontrollen im Bahnverkehr weiter ausbauen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
12
Staatliche Entwicklungshilfe soll an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
13
Die 
Wertfreigrenze
soll als Massnahme gegen den Einkaufstourismus von heute CHF 300.- auf CHF 150.- gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
14
Das aktive Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/innen soll auf 
kantonaler Ebene
für Personen, welche seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz und davon seit mindestens 5 Jahren im Kanton St. Gallen leben, eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
15
Die Schweiz soll in den Verhandlungen um das instituionelle Rahmenabkommen mit der EU die Massnahmen zum Schutz von Löhnen und Arbeitsbedingungen (sog. flankierende Massnahmen) höher gewichten als den freien Marktzugang zur EU 
(das Abkommen bzgl. der technischen Handelshemmnisse (MRA) der EU)
.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
16
Der Kanton und die Gemeinden sollen mehr Ressourcen für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
17
Die 
ordentliche Einbürgerung
im Kanton St. Gallen soll vereinfacht werden, indem die im Kanton St. Gallen verbrachten Jahre zwischen dem 
8. und 18. Lebensjahr
doppelt gezählt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
18
Um Freihandelsabkommen mit neuen Märkten wie Südamerika und Südostasien abzuschliessen, soll die Schweiz wirtschaftliche Handelshemmnisse (z.B. Schutzzölle) für landwirtschaftliche Importprodukte abschaffen. Die Handelshemmnisse sollen jedoch nur für diejenigen landwirtschaftlichen Importprodukte abgeschafft werden, die ökologische und menschenrechtliche Standards einhalten.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
19
Das 
Verbot der Plakatwerbung für Tabak und Alkohol
soll auf E-Zigaretten und alle weiteren nikotinhaltigen Produkte ausgeweitet werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
Bei der Neueinzonung von Bauland sollen mindestens 30% für Genossenschaften reserviert sein müssen, um den preisgünstigen Wohnungsbau zu fördern.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
21
Es soll ein verstärkter Kündigungsschutz für Arbeitnehmer/innen über 55 Jahren eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
22
Die Spitäler Wattwil, Flawil, Rorschach, Altstätten und Walenstadt sollen in 
Gesundheits- und Notfallzentren
umgewandelt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
23
Im Kanton St. Gallen sollen die Beiträge der Sozialhilfe für Personen, welche noch nie einen Beitrag in die öffentlichen Sozialwerke geleistet haben, um 30% gekürzt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
24
Es soll eine 
Widerspruchslösung
in der Organspende eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
25
Um die kantonalen Gesundheitskosten zu senken, soll der Kanton St. Gallen das 
Spital Flawil
an private Anbieter verkaufen, welche das Spital weiterbetreiben.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
26
Angestellte, welche behinderte Familienmitglieder zu Hause pflegen, sollen von ihrem Arbeitgeber 
5 Tage bezahlten Urlaub
pro Krankheits- oder Unfallereignis erhalten.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
27
Die 
Schwarze Liste
soll für säumige Prämienzahlerinnen und –zahler aufgehoben werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
28
Der Kanton St. Gallen soll Projekte der 
Zeitvorsorge
aktiv fördern und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür schaffen.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
29
Mittelfristig soll das ordentliche Rentenalter für Frauen und Männer je um mindestens ein Jahr erhöht werden (d.h. für Männer auf mindestens 66 Jahre und für Frauen auf mindestens 65 Jahre).

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
30
Zusätzlich zum klassischen 
Mutterschaftsurlaub
und dem neu beschlossenen 
Vaterschaftsurlaub
soll eine sogenannte 
Elternzeit
von mindestens 10 Wochen eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
31
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
32
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen neu neben Stiefkindern auch fremde Kinder gemeinsam adoptieren dürfen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
33
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
34
Die Praxis zur 
Dispensation
von der Schule aufgrund religiöser Ansichten soll gelockert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
35
Eltern sollen höchstens 
50% der Kosten
von Kindertagesstätten tragen müssen, wobei Kanton und Gemeinden den Rest bezahlen sollen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
36
Der Kanton St. Gallen soll die Maturitätsquote erhöhen, indem die Aufnahmekriterien für das Gymnasium gelockert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
37
Im Kanton St. Gallen sollen Eltern die Primarschule für ihre Kinder unabhängig von ihrem Wohnort frei wählen können.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
38
An Studierende von wenig vermögenden Familien sollen anstelle von Stipendien vermehrt 
zinslose Darlehen
vergeben werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
39
Der Kanton soll mehr Gelder für die Förderung von regionalen Jugend-, Kultur- und Sportvereinen zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
40
Neben 
fossilen Brennstoffen
sollen neu auch 
Treibstoffe
mit einer 
Lenkungsabgabe
besteuert werden. Die Einnahmen sollen analog der Lenkungsabgabe für Brennstoffe gleichverteilt an die Bevölkerung / Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
41
Um Kapazitätsprobleme und Engpässe im Strassen- und Schienenverkehr zu reduzieren, soll der Bund ein Mobility Pricing einführen, das den Strassen- und Schienenverkehr zu Spitzenzeiten und auf viel befahrenen Strecken verteuert und diesen zu Randstunden und auf Nebenrouten verbilligt.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
42
Der Kanton soll das Pendeln per Fahrrad fördern, indem er ein Radweg-Netzwerk 
für Pendler
finanziert.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
43
Der Kanton St.Gallen soll mehr Gelder für den Anschluss ländlicher Regionen an das ÖV-Netz aufwenden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
44
Im Kanton St. Gallen soll die Verwendung von Einweg-Plastikprodukten an Grossveranstaltungen verboten werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
45
Der Kanton St. Gallen soll den Individualverkehr weiter attraktiv gestalten, indem er in Umfahrungsstrassen investiert.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
46
Landwirtschaftliche Betriebe sollen nur noch staatliche Direktzahlungen erhalten, wenn sie auf den Einsatz von synthetischen Pestiziden verzichten.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
47
Der Kanton St. Gallen soll Hauseigentümer bei der Anschaffung von Solaranlagen stärker finanziell 
unterstützen
.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
48
Das Betreiben von 
5G-Netzantennen
soll verboten werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
49
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der Endverbraucher den Stromanbieter im Schweizer Markt selbst bestimmen kann.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
50
Der Kanton St. Gallen soll erneuerbare Energie-Technologien stärker finanziell fördern.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
51
Der Bund soll einen Mindestlohn von CHF 4000.- einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
52
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen im Kanton St. Gallen vollständig liberalisiert werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
53
Der Bund soll den 
automatischen Informationsaustausch
auch zwischen inländischen Banken und Steuerbehörden für Schweizer Staatsbürger/innen einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
54
Lebensmitteln soll der Zugang zum Schweizer Markt nicht 
automatisch gewährt
werden, auch wenn sie in der EU zugelassen sind.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
55
Die Steuerprogression der kantonalen Einkommenssteuer soll so verändert werden, dass gutverdienende Bürger mehr Steuern bezahlen als heute.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
56
Im Kanton St. Gallen soll der 
maximale Pendlerabzug
über die geplanten 4'165 Franken weiter angehoben werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
57
Der Kanton St. Gallen soll die 
Gewinnsteuern
von Unternehmen progressiv ausgestalten, sodass grosse Unternehmen höhere Steuern als 14.5 Prozent bezahlen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
58
Der Tourismus in St. Gallen soll über die nächsten 4 Jahre aufgrund des starken Frankens zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Kanton erhalten.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
59
Das Ausgabenwachstum des Kantons St. Gallen soll maximal gleich hoch sein wie das St. Galler Wirtschaftswachstum.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Wahlkreis St. Gallen
Partei: GLP
Liste: Grünliberale (glp), Hauptliste
Listenplatz: 05a.16
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 08.03.2020
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Als Ingenieur baue ich an einer sauberen Energiezukunft. Als Buddhist strebe ich nach Weisheit und Achtsamkeit und glaube, dass Ignoranz die Ursache von Gier, Hass und dem Leiden auf der Welt ist. Deshalb engagiere ich mich konsequent für verantwortungsbewusstes Wirtschaften, verzichte gerne auf Fleisch und bin ohne Führerschein sportlich mobil.



Das habe ich erreicht

Über 2000 Haushalte können mit den von mir koordinierten Solarstromanlagen versorgt werden (u.a. viele der Genossenschaft Solar St.Gallen). Ich investiere konsequent in erneuerbare Energien und nachhaltiges Wohnen (u.a. Mehrgenerationenprojekte Ostschweiz).



Meine politischen Ämter und Engagements


2013- Leiter glp Energiefachgruppe


Hobbies / Interessen

Radsport, Miliz-Feuerwehr, Snowboard-Touren, Wirtschaftsgeschichte und -konzepte, Erneuerbare Energie (Verband unabhängiger Energieerzeuger / Genossenschaft Solar St.Gallen)



Meine neusten Kommentare

Vor 22 Tagen Kommentar zu
Solarwirtschaftliche Vorteile für den Iran
Ach, Herr Nabulon, auf Vimentis muss man wohl damit leben können, ein "Daumen runter" zu bekommen - sie verteilen wohl auch ausreichend. Ich habe ihnen für diesen Kommentar kein "Daumen runter" gegeben, die traditionelle Bauweise macht durchaus Sinn. Aber hier geht es um das friedliche Solar-Potential statt atomare Bedrohung...
Und wenn ich "traditionell" mit Holz feure, kriege ich auch ein Daumen runter. Die Vimentis-Profi-Kommen​tatoren lieben es wohl, engagierten Bloggern durch harschen Gegenwind die Motivation zu nehmen - sie haben es meinerseits weitgegehnd geschafft. Aber den Niedergang der fossilen Energien und den Erfolg der erneuerbaren wird mit konservativem Blabla nicht aufgehalten werden. Auf Wiederhören :-)
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Werter Phil A.
Meine Auseinandersetzung mit der Wirtschaftsgeschichte​ können Sie herunterladen auf
https://www.ibee​-studer.net/ökonomik


Ja, die Energiewende kann das Ende der westlichen Wirtschaftsdominanz mit sich bringen. Verständlich, dass jene, die von der fossilen Wirtschaft profitierten, national-konservativ eine Welt mit sehr hoher Einkommensungleichhei​t verteidigen. Aber vermutlich erfolglos. Die Energieversorgung der "Dritten-Welt" verbessert sich in den letzten Jahren massiv - dank billiger Solar- und Windkraft. Mit fossilen Brennstoffen wäre eine ausgeglichene Welt nie möglich. Fragt sich, ob man eine solche Will, oder national-konservativ dagagen kämpft.

> dass sie daran "glauben" hängt sicher auch damit zusammen, dass ihr Profit, ihre
> Karriere, ihr Einkommen und ihre Reputation von "Klimawandel" und "Energiewende"
> abhängig sind.
Nö. Als Teilzeit-Hausmann habe ich noch andere Schwerpunkte und Erfolgsfaktoren... Wenn die hier in den Kommentaren auftretende verbissen national-konservative​ Kultur Erfolg hat, mache ich mir sorgen über die Schweiz, in der meine Kinder leben werden. Zum Glück kann ich die Entwicklung der Erde durchaus positiver sehen.
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
40% Subventionen für Aufdachanlagen bis 3 kWp (ca. 20 m2)
20% Subventionen für Aufdachanlagen bis 10 kWp (ca. 70 m2)

Haben Sie den Artikel gelesen und finden einen Anhaltspunkt, dass auch 100'000 m2 Solarparks wie die ausgeschriebenen 600'000 kWp davon profitieren sollten?!

Dass solare Wasserpumpen subventioniert werden, hängt damit zusammen, dass Landwirte bislang den Strom oft kostenlos erhalten haben. Um diese Subventionierung zurück zu fahren, braucht es die neue - nicht ideal - aber zumindest gegenüber Diesel ist solares Wasserpumpen längst wirtschaftlich.
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Naja, zumindest in Indien sind die Angebote für Solarstrom inklusive Speicherung nun billiger als Kohlestrom:
https://www.pv-maga​zine-india.com/2020/0​1/31/seci-concludes-w​orlds-largest-renewab​le-plus-storage-based​-assured-supply-tende​r-at-rs-4-04-kwh-fixe​d-for-25-years/

Li​nks zur viel schnelleren erneuerbare-Energie-E​ntwicklung als Atomkraft habe ich ja schon gesetzt, aber wir scheinen uns leider in zwei unterschiedlichen Realitäts-Wahrnehmung​en zu bewegen.
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Um mit der Planung der nächsten PV-Anlage vorwärts zu kommen, kann ich den Dialog nicht beliebig weiterführen... aber diese Fehleinschätzung kann ich so nicht stehen lassen:

>Sie schreiben: 50% mehr Holz nutzen? Okay, das ist das eine, diese 50% liefern dann
>aber keinen Sauerstoff mehr, richtig?

Nein.

CO2 wird aufgenommen und Sauerstoff vom Baum freigesetzt, wenn der Baum wächst. Der jährliche Holzzuwachs bzw. die neue CO2-Bindung eines alten 80jährigen Baumes ist deutlich geringer als jener eines jüngeren im Wachstum. Wenn überalterte Bäume im Wald rumstehen, ist das für's Klima nicht nützlicher als eine nachhaltige Wald-Bewirtschaftung,​ wie sie in der Schweiz Tradition hat. Forstwirtschaft lohnt sich jedoch bei der aktuell schwachen Holznachfrage leider zu wenig, eine verstärkte Nachfrage würde Arbeitsplätze in ländlichen Regionen schaffen. Besuchen Sie mal ein paar Forstwirtschafts-Vorl​esungen, wir können dies hier nicht alles aufarbeiten.
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Wenn ich Greenpeace und Holzpellets google, finde ich diese Klimaschutz-Empfehlun​g von Greenpeace, welche auch Holzpellets empfiehlt:
https://w​ww.greenpeace.de/them​en/klima/klimawandel/​klimaschutz-den-eigen​en-4-waenden . Kritik an grossmasstäblicher Holzpelletverbrennung​ zum "Vergrünern" von Kohlekraftwerken ist nachvollziehbar, aber in der Schweiz werden die Wälder eher zu wenig genutzt. "In der Schweiz kann der Brennholzverbrauch problemlos um 50 % erhöht werden, ohne die Wälder zu strapazieren. Im Gegenteil: Wir halten die Wälder damit fit und gesund." schreibt Holzenergie Schweiz - Zahlen dazu auf: https://www.holzenerg​ie.ch/ueber-holzenerg​ie/warum-holzenergie/​fuer-den-wald.html


Frau Stutz, woher kommt ihr Zorn? Es ist schade, dass besonders zornige Menschen oft die Fakten verkennen. Die Schifffahrt ist bei weitem nicht der grösste CO2-Emittent - aber das ist hier nicht das Thema.
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Sie sprechen mir vom Herzen - das politische Umfeld in der Schweiz muss sich ändern! Bzw. die kleinen lautstarken Oppositionsgrüppchen sollten nicht über den Windkraftausbau entscheiden, sondern das Volk.

In Spanien hat sich die Photovoltaik-Leistung​ letztes Jahr hingegen fast verdoppelt. Solarstrom stellt nur 18.8% vom Strommix, und der Windstrom-Anteil hat sich auf 20.8% mehr als verdoppelt.
https://www.pv-maga​zine.de/2020/01/27/sp​anien-erreicht-bis-en​de-2019-kumulierte-ph​otovoltaik-leistung-v​on-87-gigawatt/
In einem Jahr - das geht.

Ich bin kein links-grüner Fundamentalist, der sich Sorgen um die Ameisen auf dem Windkraft-Baufeld macht (beim Windpark Verenaforen bei Schaffhausen mussten Ameisenhaufen umplatziert werden, Bedenken ernst zu nehmen ist schon ok...). Bitte beachten Sie, weshalb und dass es heute Grünliberale gibt :-)
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Ich engagiere mich in Sri Lanka als Investor, ich investiere in eine saubere Energieversorgung. Dazu kann ich voll und ganz stehen. Gerne würde ich per Schiff nach Asien reisen, aber ich kann unsere Kinder so lange nicht alleine lassen. Sie sehen, ich bin nicht sehr fundamentalistisch und akzeptiere die CO2-Emissionen eines Flugs, wenn Sie mehr als 100fach kompensiert werden. Ich bin liberal, und engagiere mich dort für eine saubere Energieversorgung, wo es willkommen ist.
Ich habe hierzulande gewerbliche PV-Anlagen zur Umsetzung gebraucht, die Strom für über 2000 Haushalte liefern - und verstehe nicht ganz, was Sie meinen mit der Aussage, dass man "hier nicht einfach Solar Strom aufbauen kann". Ja, die Gesetze und Verordnungen könnten besser sein... Lassen Sie uns diese solartechnisch-politi​sche Diskussion auf forumE.ch führen - die Austauschplattform für die Energiewende ist vielleicht der passendere Ort als vimentis. (Oder schreiben Sie einen Blog, was für eine Modell Sie im Blick haben - interessiert mich.)
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Kernenergie geht nicht so subito (siehe Verzögerung und Kosten der neuen AKWs in Finnland und Grossbritannien). Solar+Windkraft wird zügiger zugebaut.

https://www.republi​k.ch/2019/11/12/atomk​raft-eine-alte-neue-h​offnung

Aber ich kann die Argumentation nachvollziehen, dass im Hinblick auf das CO2-Thema nicht alle AKWs sofort abgestellt werden müssen. Es ist hingegen wesentlich und klar, dass die Dynamik der erneuerbaren Energien erfolgsentscheidender​ ist als der vernachlässigbare Fortschritt der Kernkraft.
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February 2020 Kommentar zu
CO2-neutral 2050, oder schon 2030 - geht das?
Danke für Ihr Interesse an meinem beruflichen Engagement, das ich hier nicht explizit bewerben muss, aber gerne nehme ich dazu Stellung. Die Chancen der erneuerbaren Energieversorgung sind in Asien offensichtlicher als in Europa: Hierzulande treten die Vertreter alter Strukturen auf die Bremse, während der wirtschaftliche Aufstieg Asiens nur mit unbegrenzter erneuerbarer Energie möglich ist. Nachdem ein Dacheigentümer in der Schweiz ein Solar-Contracting mit über 10’000 CHF Einsparpotential abgelehnt hatte, war es schon auch etwas Frust über die hiesigen Zustände, der mich zu PV-Investitionen in Sri Lanka bewogen hat. Auf
https://www.ibee-st​uder.net/internationa​l-markets/sri-lanka/ haben Sie ja womöglich gelesen: Der Solarstrom wird vom Ceylon Electricity Board doppelt so hoch vergütet wie durch die sankt-gallisch-appenz​ellischen Kraftwerke - ganz einfach weil Dieselstrom teurer ist - und der Solarertrag ist 30-50% höher als in St.Gallen. Ohne das Venture Capital meiner Unternehmung wären die PV Pläne auf dem Dach der Schweizerisch-SriLank​esischen Firma gestrichen worden. Die PV Anlagen werden jährlich über 500 t CO2 einsparen, was die 2,6 t CO2 Emissionen meines Fluges etwas relativiert. Danke für Ihr Verständnis.
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