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Phil A.

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Meine politischen Ämter und Engagements






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Vor einem Tag Kommentar zu
Haben unsere Regierungen ganz schön einen am Sträusschen?
Herr Brunner, jetzt wo man seit Jahren von Seiten Politik und Zentralbanken alles dafür getan hat das es den Menschen schlechter geht, jetzt in einer Zeit nach 9/11 und 2008, in einer Zeit ohne Zins und dem zunehmend Verlust von Sparguthaben, mit erodierenden Freiheitsrechten, erzählt diese Frau einen solchen Quark? Das die von ihr "bedauerten" Griechen in dieser misslichen Lage sind hat 1:1 mit der Währungsunion und der EZB zu tun. Die Frau hat weder medizinisch, juristisch noch wirtschaftlich gesehen die geringsten Kompetenzen. Es würde mich wundern wenn sie jemals ein Buch über Ökonomie gelesen hätte. Sie fordert ernsthaft Eurobonds was faktisch einer Schuldenunion innerhalb der EU gleichkommt. Da wird den Bürgern in nördlichen Ländern die Schuldenlast der südlichen Länder aufgebürdet. Es ist in etwa so als würde der im Keller wohnhafte Sozialhilfebezüger erst die selben attraktiven Kreditkonditionen erhalten wie der im Penthouse wohnende Arzt und nachdem er sich völlig verschuldet hat muss man ihn finanziell retten. Jetzt wo es trotzdem nicht reicht, weil er krank geworden ist, soll man auch noch für all seine Schulden aufkommen? Ist die Frau noch zu retten?
Der Ökoterror der letzten Jahre hat unsere Wirtschaft bereits Nachhaltig beschädigt, dass einzig Nachhaltige was von unserer Politik bisher erreicht wurde....
Die EZB hat mit ihren Nullzinsen die gesamte Finanzwirtschaft bis an den Rand des Ruins geführt, Unternehmen zombifiziert, jedes echte Wachstum seit 2008 völlig ausgebremst und jetzt, in dieser instabilen Lage, kommt noch Corona und gibt den kläglichen Überresten einer im letzten Jahrhundert zum letzten mal real prosperierenden Wirtschaft den Rest.
Kapitalismus war mal, die Ökosozialisten, Etatisten, Gleichmacher und Gegner der Freiheit machen sich momentan gerade bereit zur Übernahme des Kommandos. Der Nationalismus ist in der Not und der Krise das letzte aufbäumen des Gesellschaftlichen Immunsystems gegen totalitäre und zentralistische Tendenzen.
Ein weiteres politisch heikles Thema ist das Europa mit seinen 10% der Weltbevölkerung über 50% der weltweit geleisteten Sozialausgaben bezahlt. Die kontinuierliche Entwicklung des Wohlfahrtstaates verspeist momentan gerade Europas wirtschaftliche Zukunft und die Zukunft der eigenen Kinder.
Die europäischen Sozialsysteme entstanden zu einer Zeit, in der ein kräftiges Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum beträchtliche Sozialausgaben ermöglichte deren Finanzierung absicherte.
Seit den 1950er Jahren zeichnen sich die Volkswirtschaften Europas durch die Entwicklung eines mehr oder weniger umfassenden Wohlfahrtsmodells in jedem einzelnen Land aus. Dabei kommt dem Staat eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung einer großen Zahl von Sozialleistungen zu. Die größten Kostenpunkte sind Renten, die Unterstützung der Armen, der soziale Wohnungsbau und die Gesundheitsversorgung​. Gleichzeitig haben alle EU-Länder versucht, den Arbeitsmarkt zu regulieren und ein faires Auskommen für Arbeitnehmer zu garantieren. Die Europäischen Regierungen und Bürger werden daher die Frage beantworten müssen, wie das Bekenntnis zum Wohlfahrtsstaat, das auf einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung fußt, mit jenen Zwängen vereinbart werden kann, die den Wohlfahrtsstaat wirtschaftlich untragbar machen.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Vernunft und Besonnenheit nicht wieder in den Keller
Das was sie hier zum Besten geben ist eine schlichte Lüge, wie schon anlässlich der Krise von 2008 sucht die Politik den schuldigen immer an anderer Stelle. Das Kapitalismusbashing ist wieder "en vogue", mit der vermeintlichen Ansicht dass kein Schaden daraus entsteht. Sie verdanken ihren Wohlstand dem Kapitalismus und jenem Teil der Märkte welcher noch frei ist und geben sich dazu hin zu Totengräbern einer freien Marktwirtschaft zu werden.
Soll ich ihnen sagen was am Anfang der Krise von 2008 stand?
Gesetze (Community Reinvestment Act, Zero Downpayment Act und Federal Housing Enterprises Financial Safety and Soundness Act) und ausserdem wurden mit zwei halbstaatlichen Banken Fannie Mae und Freddie Mac Institutionen gegründet, welche mit der Eigenschaft ausgestattet wurden, Gewinne zu privatisieren, Verluste jedoch zu sozialisieren. Der Sonderstatus GSE wurde mit Blick auf die staatliche Eigenheimförderung gerechtfertigt und erlaubte es den beiden Hypothekenbanken, ihren Wettbewerb auszuschalten und sich die Vormachtstellung auf dem Sekundärmarkt für Hypotheken zu sichern. Das Handeln der FED und last but not least die Ratingagenturen von welchen es genau drei gab und bei welchen es, durch den Gesetzgeber, mittels unmöglich zu erfüllenden Auflagen verunmöglicht wurde, dass mehrere Ratingagenturen am Markt entstanden sind. Das Raiting von Investments war seit 1936, ihr werdet es ahnen, gesetzliche Pflicht. Erfüllt wurde die pro Forma Überprüfung von den üblichen Verdächtigen welche am Suprime-Markt verdient haben, nämlich von Standard&Poor’s, Moody’s und Fitch. Gekauft wurden die Toxischen Papierchen vor allen anderen von Institutionellen Anlegern die zu blöd waren die Tripple-A-Scheisse von normaler Scheisse zu unterscheiden, nur weil die drei oben erwähnten ein Tripple-A vorne dran gesetzt haben. Wenn man keine Ahnung von einem Investment hat sollte man wohl besser die Finger davon lassen. Aber als Institutioneller Anleger kann man ja nicht gut nach der Krise vor die eigenen Bürger hin Stehen, welche jetzt für den Schaden aufzukommen haben und sagen: "Sorry, völlig falsches Investment, wir hatten keine Ahnung und haben uns verzockt...." Da wird dann groß auf die Gierbanker eingeklatscht, buhuuu die bösen haben uns über den Tisch gezogen, dabei hatte es Tripple-A und war gaaanz sicher, diese gierigen Mistkerle, sollten alle verboten werden….“
Den traurigen Anfang jedoch machte die FED 2002 mit sensationell tiefen Zinsen und hat jeden der ein wenig oder gar kein eigenes Geld hatte in den Immobilienmarkt gelockt. Die niedrigen Zinsen waren ebenfalls ausschlaggebend für zahlreiche Refinanzierungen bestehender Hypothekenkredite, wobei von 1998 bis 2007 nahezu die Hälfte aller im Sinne einer Refinanzierung abgeschlossenen Hypothekenkredite die eigentlich notwendige Höhe um mindestens 5% überschritten. In 2006 galt dies sogar für 89% aller Refinanzierungen. Im Zusammenhang mit der sehr geringen privaten Sparquote lässt dies die Schlussfolgerung zu, dass die amerikanischen Haushalte ihren Konsum über neue Hypothekenkredite finanzierten. (sowie über das sensationelle Aussenhandelsdefizit)​ Die niedrigen Zinsen hatten allerdings auch Auswirkungen auf die Banken. Ihnen war es nicht mehr möglich, die gewohnten Gewinnmargen zwischen dem teuren Verleihen von Geld und den niedrigen Einlagenzinsen zu erzielen. (Ich glaube wir kennen alle dieses Spielchen, ein wiederkehrender running-gag welcher uns soeben wieder auf die Füsse fällt….Aber hey, wer zu blöd zum Lernen ist, muss halt mehrere Male gegen die Wand fahren.)
So lange man am Ende der Kette einen blöden findet, welchem man irgendwelchen Mist andrehen kann, funktioniert das Spielchen, trotz „staatlicher Aufsicht“ und vor allem anderen wegen der Zentralbank.
Nachdem​ die FED den Leitzins ab 01 von 6.5% auf 1.0% runtergebügelt hat und ab 04 bis 06 mit dem Zins auf 5.2% angezogen hat, war es für die meisten Privatspekulanten vorbei mit der Immobilienrendite, die Zinsen wurden nicht mehr zahlbar und die Hauskäufer sind im monetären Sinne reihenweise auf ihren Immobilien verreckt. Das grosse Sterben war absehbar, auch das die Banken in Schwierigkeiten geraten sind war voraus zu sehen. Für Banken mit einer geringen Eigenkapitalquote wie sie damals noch üblich war, ist der geringe Zins ein tödliches Spiel. Wenn man jetzt über Jahre einen geringen Zins hat, so wie jetzt, hat dies genau denselben Effekt, durch die höhere Eigenkapitalquote und Rettungsschirm der EZB dauert es einfach ein wenig länger bis die Folgen bemerkbar sind und das werden sie demnächst auf Grund der Coronakrise.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Corona-Virus: Wir testen zurzeit ein Pascal-Zitat!
Der Begriff "Gemeinwohlökonomie" lässt böses ahnen, müssen doch immer Menschen definieren was es mit dem Wohl der Gemeinen (Landsknechte) auf sich hat und welches "Wohl" besonders erstrebenswert sei. Freilich hat dies meist kaum mehr etwas mit Freiwilligkeit und dem Wohl der Gemeinen etwas gemein.
Geld ist ein menschliches Produkt, es sollte seine ihm innewohnenden Vorteile beibehalten, ohne zum Spielball von einigen wenigen zu werden. Dies geschieht nur über dessen Erzeugung am Markt und über eine Vielfalt an unterschiedlichen Internationalen, Nationalen, Regionalen und Lokalen Währungen. Wieso sollte der Markt diese nicht anbieten dürfen und Zweckdienliche Währungen entwickeln, welche durch den Nutzer freiwillig gewählt werden können? Sie gehen ja als Staat schließlich auch nicht zu einem Unternehmer und schreiben ihm vor welches Material er für welches Produkt verwenden soll,oder machen dem Konsumenten keine Vorschriften welche Lebensmittel oder Kleider er sich kaufen soll. Wieso sollte der Markt nicht dazu fähig sein das "Produkt" Geld, welches er benötigt wie andere Dinge (Rohstoffe, Infrastruktur, Lieferketten, Konsumenten usw.) ebenso, selber herstellen zu können?
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
SVP Forderungen für die Zeit nach 19. April
Noch einige Zahlen gefällig? 43% aller KMU's (welche das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden) haben bereits Kurzarbeit eingeführt, 30% der Betriebe haben im Monat März Umsatzeinbussen von 75%, 6% haben bereits Leute entlassen, 8% planen dies in nächster Zeit.
Wir haben keine Zeit darauf zu warten bis ein Impfstoff vorhanden ist, bis zu diesem Zeitpunkt ist der "Patient" (die Wirtschaft) bereits Tot.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
SVP Forderungen für die Zeit nach 19. April
Armut tötet weit effektiver als es diese Pandemie zu tun vermag. Momentan haben bereits 6% der KMU Mitarbeitern gekündigt, diese Kündigungen, sowie Firmenpleiten und Privatkonkurse werden mit jedem Tag den die Quarantänemassnahmen weiterhin aufrecht erhalten werden ebenso geometrisch ansteigen.
Wieso stellt man nicht nur diejenigen unter Quarantäne welche ein hohes Risiko haben an der Krankheit zu sterben und öffnet die Schulen wieder? So würden wir als Gesellschaft resistent gegen den Erreger und wenn 60-70% sich infiziert haben, so ist die Gefahr endgültig gebannt. Da braucht es keine Impfung, sondern einfach ein aussondern der Risikogruppen. Was ist die Alternative? Quarantänemassnahmen bis man eine Impfung hat?
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
COVID-19: Nicht ungefährlich, aber nur der Sündenbock
Ich denke der entstehende Schaden an der Wirtschaft wird, über die in naher Zukunft entstehende Armut und Not, sowie die damit verbundenen Gesundheitsrisiken, um Faktor 10-100x mehr Menschenleben kosten als es diese Pandemie jemals könnte. Wird der lockdown beibehalten, haben wir in kurzer Zeit irreparable Schäden in der Wirtschaft, hunderte von Firmen und mit ihnen ihre ehemaligen Angestellten werden in die Insolvenz getrieben.
Man sollte darüber diskutieren ob es nicht klüger gewesen wäre die Kinder weiter zur Schule zu schicken, die Wirtschaft weiter laufen zu lassen und nur Risikogruppen zu isolieren, um so eine rasche Verbreitung des Virus mit anschließender Immunisierung der Gesamtpopulation zu begünstigen. Was wir momentan machen mag zwar die Alten und Kranken schützen, hat aber letztlich unüberschaubare und dramatische Konsequenzen für nachfolgende Generationen und deren Leben bzw. wirtschaftliche Zukunft.
Dabei ist es dasselbe wie in der Wirtschaft auch. Wir haben uns jetzt über Jahrzehnte für vermeintliche "Sicherheit" entschieden, Freiheiten und Wohlstand in großem Umfang eingebüßt, Staaten, Firmen und Private mittels der Medizin der günstigen Zinsen künstlich am Leben erhalten und jetzt wird absehbar das wir dadurch einen großen Teil unserer wirtschaftlichen Kraft eingebüßt haben und die Krise umso schlimmer kommen wird.
Manchmal ist eine Katharsis unumgänglich, unbequem zwar, aber wenn es öfters passiert wäre und man es auch zugelassen hätte, wären die Gesellschaft besser vorbereitet und würden nicht ins Bodenlose fallen. Die Schäden wären kalkulierbar und weit besser zu verkraften, so haben wir lediglich das Risiko in die Zukunft verschoben, nur um welchen Preis?
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Corona-Virus: Wir testen zurzeit ein Pascal-Zitat!
Beim Staat nennt man es einfach nicht "Insolvenz" (Zahlungsunfähigkeit)​ sondern Währungsreform oder Hyperinflation, was genau dasselbe ist. Fakt ist der Staat ist nicht mehr Handlungsfähig ohne ein neues "Geld" einzurichten, sprich vorher die breite Masse der Bürger (kommt von Bürgschaft) zu enteignen und seine vorher getätigten Versprechen und Verpflichtungen als dominanter Marktteilnehmer gegenüber diesen in Luft aufzulösen. Anstatt die Erzeugung von Geld dem Markt zu überlassen, damit sich am Markt jene Vielfalt an Geld bildet welche für verschiedene Zwecke und Anwendungen des Wirtschaftskreislaufs​ benötigt wird, soll ein Monopolist entscheiden welches das "richtige" Geld ist?
Wenn Wirtschaft so funktionieren würde wie Geldpolitik wir befänden uns noch immer in der Steinzeit. Die besten Lösungen für ein Problem finden sich über Versuch und Irrtum, sprich über das Lernen. Nur der Staat ist als Monopolist und Alleinherrscher nicht genötigt etwas zu lernen, er versucht krankhaft den Status quo zu erhalten, wozu unser von Zentralbanken gelenktes Geldsystem ebenso dient wie die Bürokratie an welcher die Bürger zunehmend ersticken. Was sie hier beschreiben ist dieselbe Lösung welche seit Jahrhunderten, mit katastrophalen Konsequenzen für Eigentum, Gesundheit und Freiheit der Bürger, durch Staaten auf dieser Welt versucht wird. Es ist die Loslösung des Geldes von jeder realen Funktionalität, von Leistung, Anspruch, Verpflichtung und Eigentum. Es ist die reine Hybris ohne die Bindung an die Realität. Die Kopfgeburt von Gesellschaftsarchitek​ten welche meinen den Stein der Weisen entdeckt zu haben und in ihrer Selbstüberschätzung der Meinung sind die Bedürfnisse von Millionen von Individuen zu kennen. Es ist letztlich der unbedingte Wille zur bewussten Steuerung von Angebot und Nachfrage, der Wirtschaft an sich und von dem was Menschen tun und lassen sollen, es ist die ultimative Sklaverei.
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Corona-Pandemie trifft AHV stark
Welche Lage soll sich noch normalisieren? Wir hatten schon vor Corona an jeder Ecke strukturelle Probleme und Ungleichgewichte. Unser Zentralbankensystem hat durch die tiefen Zinsen seit 2008 die Basis unserer Wirtschaft massiv geschädigt. Billiges Geld führte dazu das Unternehmen welche eigentlich nach 2008 in die Insolvenz hätten gehen sollen weiterhin ihre Kapitalkosten und Risiken auf andere abwälzen konnten. Die daraus entstandene Fehlallokation von Kapital und Arbeitskräften hat unsere Wirtschaft Milliardenbeträge gekostet und lediglich ein anämisches Wachstum und ungesunde Firmen erzeugt. Des Weiteren sind durch die zu geringen Zinsen die Gewinne der Banken soweit erodiert, dass sie sowieso über kurz oder lang keine Kredite mehr hätten ausgeben können, jetzt kommt dieser Zeitpunkt einfach ein wenig früher. Es ist schon erstaunlich mit welcher Gleichmut unsere wirtschaftliche Basis von der Politik im Allgemeinen und der Geldpolitik im Besonderen geschädigt wurde. Umso erstaunlicher das die Jugend nicht für unsere Wirtschaft auf die Strasse ging, sondern für's CO2, wobei dieses Thema auf absehbare Zeit wohl gegessen ist. Der Schaden welcher durch die falschen Impulse und Eingriffe der Politik entstanden ist, wird einem erst deutlich bewusst wenn man betrachtet wie viele Firmen und Private bereits nach 2 Wochen wirtschaftlicher Durststrecke bereits am finanziellen Hungertuch nagen und vom Nannystaat die Rettung ihrer Existenz fordern. Da bedankt man sich doch als umsichtiger Bürger mit einem finanziellen Polster auf der hohen Kante bereits im Voraus für die zukünftige Steuerrechnung bis ins siebte Glied der eigenen Familie. Wie mag es wohl weiter gehen?
Vielleicht wie in Absurdistan (Deutschland), da hat doch die Politik bereits ein Gesetz erlassen wonach der Vermieter dem Mieter nicht kündigen kann wenn er mit der Begründung Corona-Krise die Mietzahlungen einstellt:
https://w​ww.haufe.de/immobilie​n/wirtschaft-politik/​mietenmoratorium-gese​tzgeber-reagiert-auf-​corona-krise_84342_51​2414.html

Natürlic​h betrifft dies nicht nur die Wohnungsmieten, sondern auch Gewerbemieten:
https​://de.reuters.com/art​icle/virus-deutschlan​d-ladenmieten-idDEKBN​21E1LH

Ist es nicht erstaunlich wie rasch die Politik von einem Scheisshaufen in den nächsten tritt, um gleich danach wieder reaktiv zu werden:
https://www.​tagesschau.de/wirtsch​aft/reaktion-gewerbem​iete-corona-101.html

Danach empört man sich noch über die Wirkung der eigens erlassenen „Corona-Gestze“, wie bescheuert ist denn das?

Eine Frage der Zeit bis bei uns in der Schweiz ähnliche Vorschläge kommen werden, welche dem Tatbestand einer Insolvenzverschleppun​g ziemlich nahe kommen.

Wir schlittern gerade mit Anlauf in eine epochale Wirtschaftskrise und sie sprechen noch von "normalisieren"? Danach wird die Finanzierung der AHV noch unser geringstes Problem sein. Altersarmut wird für die meisten hier sowieso zur bitteren Realität werden, wenn die Pensionskassen den Geist aufgeben und die einsetzende Hyperinflation sämtliches Vermögen in Luft auflöst. Ein großes Unglück für all jene die dachten der Staat sei die bessere Vorsorge als Nachwuchs und Familie und könne einem die Annehmlichkeiten, an welche man sich gewöhnt hat und welche ihnen die Politik über Jahre hinweg versprochen hat, mittels Geldpolitik und Umverteilung auch in Zukunft sichern. Wenn ich sehe wie die Politik auf diese „Krise“ reagiert bin ich nicht gerade zuversichtlich dass sie irgendetwas von dem was demnächst geschieht gebacken kriegen. Sie werden aber, da bin ich mir zu 100% sicher, trotz Einfältigkeit und mangelnder Einsicht in die Marktwirtschaft, die Schuld dem Coronavirus unterschieben. Das passt jetzt gerade perfekt um dem Markt und den Menschen noch die letzten Freiheiten zu entziehen.
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Vor 9 Tagen Kommentar zu
Corona-Virus: Wir testen zurzeit ein Pascal-Zitat!
Was diesen Virus definitiv nicht überleben wird ist die EU:
https://www.20mi​n.ch/ausland/news/sto​ry/-Das--berleben-der​-EU-steht-auf-dem-Spi​el--10535907

Wobei​ die EU durch den Euro sowieso über kurz oder lang zum scheitern verurteilt wäre, was jetzt einfach ein wenig früher und wesentlich rascher geschieht.
Der Schaden wird mit den angedachten Corona-Bonds lediglich vergrößert und das Leiden in die Länge gezogen. Zu retten gibt es hier nichts mehr, Italien, Spanien und Frankreich rutschen sowieso in die Insolvenz, ein klarer Schnitt und die Rückkehr zu Nationalen Währungen wäre hilfreich. Do könnte jede Nation Inflation betreiben wie es die Situation gerade erfordert, anstatt darauf zu spekulieren weitere Schulden auf Kosten anderer Staaten, bzw. deren Steuerzahler aufzunehmen.
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Zeitwohlstand und Wachstum
Der Markt ist die Wirtschaft und dieser sichert sich selber über Angebot und Nachfrage, dies geschieht, ob sie es nun glauben oder nicht, ganz von alleine. Was die Wirtschaft ausgehöhlt und an den Rand des Zusammenbruches gebracht hat ist mitnichten der "Marktradikalismus" (wenn sie den freien Handel zwischen den Menschen als solchen bezeichnen mögen…) sondern das Schalten und Walten der Zentralbanken und der Politik. Der Schutz des Individuums und somit jedes Marktteilnehmers, als einzige Legitimation für einen Staat, wurde durch die Politik nicht priorisiert. Gewisse Gruppen, Marktteilnehmer oder Institutionen haben hier Sonderregeln und Rechte, schon alleine durch den Akt der Geldschöpfung genießen sie einen dem Betrug gleichkommenden Vorteil. Geldschöpfung und die Erzeugung von Zahlungsmitteln sollte ebenso wie die Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen eine Domäne des Marktes sein, der Zwang ein gewisses Gut bzw. ein schlechtes Erzeugnis anzunehmen, obwohl der Markt alternativen schaffen könnte, ist staatliche Umverteilung und hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun. Wir sind gesetzlich verpflichtet das hier institutionell geschaffene Geld anzunehmen, wir haben nicht die Freiheit anderes oder besseres Geld zu verwenden, aber genau dies würde ein funktionierender Markt ebenso benötigen wie die Vertragsfreiheit welche ebenso durch den Gesetzgeber eingeschränkt wird, obwohl sein Zweck deren Schutz ist. Eine Zentralbank könnte niemals derart mächtig werden wenn der einzelne Marktteilnehmer anderes Geld verwenden könnte als jenes zu dessen Verwendung sie per Gesetz gezwungen werden. Ich erinnere an dieser Stelle daran:
Art. 99 Geld- und Währungspolitik
1 Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes; diesem allein steht das Recht zur Ausgabe von Münzen und Banknoten zu.
2 Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank eine Geld- und Währungspolitik, die dem Gesamtinteresse des Landes dient; sie wird unter Mitwirkung und Aufsicht des Bundes verwaltet.
Da steht nirgendwo das es Sache des Marktes ist und wäre das Geld für den Handel mit Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, eben so wenig wie da steht das wir die Freiheit hätten unser Zahlungsmittel frei untereinander auszuhandeln und somit das nach unserer Ansicht beste und zugleich wertstabilste, oder volatilste zu wählen. Wir laufen soeben mit Anlauf in eine Hyperinflation, dies wäre gar nicht möglich wenn jeder Marktteilnehmer die Wahl hätte jenes Geld zu verwenden welches ihm am sinnvollsten erscheint. Was würde am Markt passieren wenn ein Anbieter von „Geld“ seine Währung inflationär behandelt? Die Marktteilnehmer weichen auf ein anderes Zahlungsmittel aus, welches ihnen sinnvoller und Zweckgemässer erscheint. Wenn eine Währung stirbt (Hyperinflation) ist nicht plötzlich kein Geld mehr vorhanden, in der Not sucht der einzige in solchen Situationen noch eingeschränkt funktionierende Markt (Schwarzmarkt) andere Lösungen, wie z.Bsp. Zigaretten oder andere leicht transportierbare und teilbare Güter und Währungen als Zahlungsmittel. Der Markt kann nicht übertölpelt werden, spätestens wenn der letzte begriffen hat, dass hinter dem Fetzen Papier welchen er in der Hand hält kein „Wert“ bzw. kein Anrecht auf Tausch mehr steht, löst sich eine Währung schneller auf als Zentralbank und Regierung reagieren können. Das eigentliche Problem ist an dieser Stelle das Monopol auf Geld, welches dem Staat den grössten Einfluss auf die Marktteilnehmer ermöglicht und egal wie schlecht das angebotene Produkt ist, jeder einzelne Marktteilnehmer ist gezwungen dieses und nur dieses eine Geld nachzufragen.
Würde es jedoch einen freien Handel für freie Währungen geben, der Erzeuger einer Währung wäre auf Stabilität aus, da diese von seinen Kunden gefordert wird, womit ja schon das „Gesamtinteresse“ definiert wäre. Es wäre mir Wurst wer mein Geld erzeugt, hätte ich eine Wahl würde ich lediglich jenes Geld verwenden welches einen wirtschaftlichen Gegenwert, eine reale Sicherheit zu bieten hätte, egal ob privat oder von „öffentlicher Hand“ ausgegeben. Es ist dem Markt zu überlassen welche Projekte es zu finanzieren gilt, bzw. wofür und weshalb Geld geschöpft werden kann. Ist die Kontrolle des Geldes durch jeden einzelnen Marktakteur vorhanden, so werden wir eine demokratische Form des Geldes implementieren, welche alle Prozesse automatisch optimiert und durch seine Vielzahl an Möglichkeiten einen Schutz vor Enteignung bietet.
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